Werder-Boss bleibt beim Wolfsburg-Dementi / Naldo würde Wechsel begrüßen

Allofs: „Es ist alles gesagt“

Bremen - Klaus Allofs scheute die bohrenden Nachfragen nicht. Als der Werder-Sportchef gestern um kurz nach 14 Uhr beim Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel auf Schalke (heute, 15.30 Uhr) den Platz betrat, umlagerte ihn gleich eine ganze Journalisten-Schar – und wollte wissen, ob es inzwischen Kontakt zum VfL Wolfsburg gab, bei dem er als Manager auf dem Wunschzettel stehen soll.

„Ich habe doch gestern schon alles gesagt, seitdem hat sich nichts getan – dem ist nichts hinzuzufügen“, meinte Allofs, der am Vorabend versichert hatte, keine Gespräche mit Wolfsburg oder Hauptsponsor VW geführt und auch kein Angebot vorliegen zu haben.

Die Spekulationen in den Medien kann der 55-Jährige damit freilich nicht beenden. Mal heißt es, dass die Unterschrift in Wolfsburg nur noch Formsache sei. Mal, dass der VfL einer Ablöse im Millionenbereich bereits zugestimmt habe. Nach Informationen des Sport-Informationsdienstes könnte der Wechsel bereits in der kommenden Woche perfekt gemacht werden. Zwischen Allofs und den „Wölfen“ habe es weitreichende Verhandlungen gegeben, das hätten namentlich nicht genannte Vertreter beider Clubs bestätigt. Allofs sei der Top-Kandidat, mit anderen Namen beschäftige man sich nicht. Aber: Offiziell mag sich kein Verantwortlicher zum brisanten Thema äußern.

Das taten die Spieler beider Clubs. Naldo, gerade von Werder nach Wolfsburg gewechselt, würde seinen ehemaligen Boss mit offenen Armen empfangen. „Klaus Allofs ist ein sehr guter Manager, er würde Wolfsburg helfen.“ Allofs habe „einen großen Namen in der Bundesliga. Und offenbar will sich Wolfsburg einen großen Namen kaufen“, sagte Werders Sebastian Prödl. Über das „Was-wäre-wenn“ mochte der Österreicher nicht spekulieren: „Das sind ungelegte Eier. Wir konzentrieren uns auf das Spiel auf Schalke.“ · mr

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