Alle aussteigen in Höhe Mahndorfer Marsch

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Eljero Elia gestern kurz nach seinem Rauswurf aus dem Kader. 

Werder-Bremen - Marko Arnautovic (in seinem weißen Porsche Panamera) und Eljero Elia (im roten Bentley) waren auf dem Rückweg von der Geburtstagsfeier eines Freundes in Osnabrück, als die Polizei in der Nacht zu gestern auf der A 1 auf sie aufmerksam wurde.

Arnautovic war in einer Baustelle 50 km/h zu schnell gefahren. Zwei Beamte der niedersächsischen Polizei in einem zivilen Videowagen verfolgten den Österreicher und stoppten ihn auf dem Parkplatz Mahndorfer Marsch in Bremen bei Kilometer 103,8. Elia, der dahinter fuhr, hielt daraufhin ebenfalls an. „Insgesamt sieben Personen stiegen aus den Fahrzeugen“, berichtete Kriminalhauptkommissar Dirk Siemering von der Pressestelle der Polizei Bremen gestern auf Anfrage dieser Zeitung. Und weil sich die Werder-Profis sehr aggressiv und uneinsichtig gegenüber den Polizisten verhalten hätten, „wurde zur Unterstützung Verstärkung von der Bremer Polizei angefordert. Insgesamt waren dann zwei Streifenwagen mit vier Beamten im Einsatz“, so Siemering. Nach Feststellung der Personalien konnten die beiden Wagen weiterfahren. Arnautovic droht eine saftige Geldstrafe und ein Fahrverbot.

Der 24-Jährige widerspricht der Darstellung der Polizei jedoch.

„Nur zur Info: Es war niemand auch nur ansatzweise aggressiv. Nachdem der Polizist sich zwei Mal bei der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung widersprochen hatte, haben wir gesagt, dass es besser ist, das über den Anwalt zu klären. Und wir konnten weiterfahren“, schrieb Arnautovic, der das Stadiongelände gestern nach seiner Suspendierung offenbar durch einen Seiteneingang verlassen hatte, auf seiner Facebook-Seite. Richtig sauer reagierte Bruder Danijel Arnautovic, der in „Bild“ schimpfte: „Das ist eine große Scheiße hier in Bremen, Marko wird hier immer als Bad Boy dargestellt, aber das ist er gar nicht. Die Polizisten haben maßlos übertrieben und uns ungerecht behandelt.“

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