Vor dem Spiel gegen Wien bleiben viele Fragezeichen

Akute Personalnot

Hofft für das Spiel gegen Wien auf Grünes Licht: Stürmer Hugo Almeida.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Die Liste der verletzten Spieler ist lang, sehr lang sogar. Vor dem Heimspiel in der Europa League morgen (21.05 Uhr/live bei Sat. 1 und Sky) befindet sich Werder Bremen in akutter Personalnot.

Vor allem im Angriff drückt der Schuh. Claudio Pizarro (Fußprellung/,,Es wird nicht reichen“), Marcelo Moreno (Jochbeinbruch) und Torsten Oehrl (Pferdekuss) fallen aus. Darüber hinaus musste Marko Marin mit einer Wadenprellung im Training kürzer treten, nahm gestern aber wieder an der Übungseinheit teil. Fraglich ist noch, ob Hugo Almeida bereits in den Kader zurückkehrt. „Ich fühle mich fit und habe keine Schmerzen mehr. Ich sehne mich förmlich danach, wieder auf dem Platz zu stehen“, sagte der Portugiese. Trainer Thomas Schaaf hielt sich zumindest die Option offen, Almeida wieder in den Kader zu berufen. Die Bewegungsabläufe beim Stürmer seien schon wieder wie vor seiner Verletzung, erklärte Schaaf: „Nur müssen wir abwarten, wie das unter Belastung aussieht.“

Neben den Problemen im Sturm gibt’s auch einen Engpass im Mittelfeld. Kapitän Torsten Frings fällt wegen eines Muskelfaserrisses definitiv aus, Tim Borowski (Fußprellung) ist noch angeschlagen und verpasste gestern Nachmittag die Übungseinheit. Heute will der 29-Jährige wieder trainieren. „Und ich bin ganz optimistisch“, erklärte „Boro“ vorsichtig.

Werder ist personell also arg gebeutelt, viele Fragezeichen vor dem Spiel gegen Wien bleiben. „Das ist natürlich keine optimale Situation“, weiß Werder-Sportchef Klaus Allofs. Gerade der Ausfall von Schlüsselspielern wie Frings und Pizarro tut den Bremern besonders weh, „doch wir müssen es hinbekommen, dass die anderen die Ausfälle kompensieren“, fordert der 52-Jährige.

Trotz der Personalsorgen zählen für Allofs morgen im Spiel gegen die Österreicher somit nur drei Punkte. „Wir können unsere Ausgangslage in der Gruppe noch weiter verbessern. Mit einem Sieg würden wir einen wichtigen Schritt tun, um in die nächste Runde einzuziehen.“ Dafür allerdings „müssen wir da weitermachen, wo wir in der letzten halben Stunde in Nürnberg aufgehört haben“, fordert Allofs: „Wir müssen wieder zu unserer Konzentration finden.“ Und das diesmal bitteschön von Beginn an, um gegen Wien nicht wie im Hinspiel wieder eine 2:0-Führung aus der Hand zu geben.

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