Akpalas Auftritt gnadenlos effektiv

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Werder-Bremen - Sebastian Mielitz: Klar, der Freistoß von Jonathan Schmid zum Freiburger 1:0 war erstklassig geschossen – aber nicht unhaltbar. Mielitz hatte darauf verzichtet, mit dem linken Arm überzugreifen, dadurch fehlten ihm die womöglich die entscheidenden Zentimeter.

Gleich nach Wiederanpfiff bewahrte Mielitz Werder mit einem tollen Reflex gegen Kruse vor dem 0:2 (46.). Am Ende mit dem Glück im Bunde, als Caligiuri nur den Pfosten traf. Note: 3,5

Clemens Fritz: Durfte nach drei Einsätzen als Linksverteidiger wieder die angestammte rechte Seite beackern und tat dies zunächst sehr aufmerksam. Fritz entschärfte zwei, drei brenzlige Situationen – aber dann unterlief ihm im Mittelfeld dieser fatale Ballverlust, der Freiburg anschließend den Freistoß zum 1:0 bescherte (36.). Danach fehlte dem Kapitän häufig die Souveränität. Mit dem dynamischen Caligiuri hatte er seine liebe Mühe. Note: 4

Sokratis: Ein großer Schritt nach vorn für den um seine Form kämpfenden Griechen: Erledigte seine Kernaufgabe diesmal ohne Aussetzer und mit dem alten Biss. Die letzten Minuten taten ihm nach einem Zusammenprall mit Ginter richtig weh.Note: 2

Sebastian Prödl: Konzentrierte Leistung ohne größere Fehler. In dieser Verfassung muss dem Österreicher um seinen Stammplatz in der Innenverteidigung nicht bange sein. Note: 2,5

Lukas Schmitz:Über seine linke Seite passierte nicht allzu viel. Daher legte Schmitz früh den Vorwärtsgang ein und kurbelte häufig an.Note: 3

SC Freiburg gegen den SV Werder Bremen

Zlatko Junuzovic (bis 67.): Sein 25. Geburtstag schien ihn nicht zu beflügeln. Werders „Sechser“ wartete mit einem wahren Fehlpass-Festival auf. Und ein echtes Hindernis für die Freiburger Offensive war er auch nicht.

Note: 5

Aaron Hunt: In der zerfahrenen ersten Hälfte lange Zeit der einzige Bremer mit klarer Linie. Und am Ende durfte sich Hunt sogar als Matchwinner feiern lassen. De Bruynes Zuspiel verwertete der 26-Jährige entschlossen mit einem Schuss ins lange Eck (59.). Schon das dritte Saisontor.Note: 2

Kevin De Bruyne: Sein zweifelsfrei vorhandenes Talent blieb weitgehend verborgen. Nach seinem starken Spiel gegen Stuttgart gelang dem Belgier gestern nicht viel. Beste Tat: Die Vorarbeit zum 2:1.Note: 4

Marko Arnautovic:Vor der Pause fast ein Totalausfall. Weder konnte der Österreicher Sturmspitze Akpala irgend etwas Brauchbares zuliefern, noch wurde er selbst torgefährlich. Aber dann blitzten seine Fähigkeiten eben doch mal auf: Elias weite Flanke veredelte Arnautovic zur präzisen Vorlage für Akpala (47.). Das blieb bis zum Schluss sein persönliches Highlight.

Note: 4,5

Eljero Elia (bis 81.): Für ihn galt in den ersten 45 Minuten dasselbe wie für Arnautovic. Dann aber entscheidend am 1:1 beteiligt. Hätte nach 57 Minuten sein erstes Saisontor feiern können, zögerte nach Akpalas Zuspiel jedoch zu lange mit dem Abschluss. Note: 4,5

Joseph Akpala (bis 67.): Ein paar vereinzelte Antritte, Ballkontakte im einstelligen Bereich – in Halbzeit eins hing der etwas überraschend in die Startelf berufene Nigerianer völlig in der Luft. Das änderte sich dann schlagartig: Als Elias Ball noch unterwegs war, schob sich Akpala schon vor Gegenspieler Sorg und jagte das Zuspiel von Arnautovic in die Maschen – so macht’s ein Torjäger. Note: 3

Nils Petersen (ab 67.): Löste Sturmspitze Akpala ab, aber der Spielverlauf machte Petersen in der Schlussphase zum zusätzlichen Verteidiger.

Philipp Bargfrede (ab 67.): Für Feinheiten gibt’s andere: Mit seiner Robustheit warf sich Bargfrede den anstürmenden Freiburgern entgegen.

Mehmet Ekici (ab 81.): Für den verletzten Niclas Füllkrug (Fußprellung) erstmals in dieser Saison in den Kader gerutscht. Ekici half mit, den Vorsprung über die Zeit zu retten. · mr/it

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