Den Akku aufladen, die Abstimmung finden

Klaus Allofs

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · DFB-Pokal, Champions-League-Qualifikation, Bundesliga: Fünf Spiele in 15 Tagen – das hat Kraft gekostet. Werders Saisonauftakt hatte es in sich.

Klar, dass die spielfreie Phase den Bremern jetzt nicht ganz ungelegen kommt, um den Akku wieder aufzuladen. Erst am 11. September muss Werder mit dem Auswärtsspiel bei den Bayern wieder ran. „Auch wenn wir viele Abstellungen für die Nationalmannschaften haben, wird uns diese Pause guttun“, glaubt Werder-Boss Klaus Allofs: „Man muss schon sagen, dass man einen sehr viel anstrengenderen Rhythmus anschlagen muss, wenn man diese Champions-League-Qualifikation bestreitet.“

Und nach dem Happy End von Genua fällt Allofs’ Fazit des Bremer Aufgalopps natürlich positiv aus: „Nach den ersten Pflichtspielwochen kann man festhalten: Wir sind in allen Wettbewerben dabei. Man kann sich auf alles freuen, was da noch kommt.“

Was freilich auch für die Bremer Fans gilt, denn Werder hat in den fünf Partien seinem Namen als Erlebnismannschaft wieder einmal alle Ehre gemacht. „Es scheint bei uns immer nur spektakulär zu funktionieren“, hatte Trainer Thomas Schaaf nach dem dramatischen 2:3 in Genua, das die Qualifikation zur Champions League bedeutete, gesagt. Auch zuletzt gegen Köln „haben wir uns das Leben wieder selbst schwer gemacht“. So lange unterm Strich aber der Erfolg da sei, nimmt es Schaaf immer wieder in Kauf, dass sein Puls während der gesamten 90 Minuten weit über der normalen Schlagfrequenz liegt.

14 Tore haben die Bremer in den fünf Begegnungen erzielt, allerdings auch zehn kassiert. „Wir müssen noch die Sicherheit und die Abstimmung finden“, fordert der Bremer Trainer, wobei das 1:4 zum Bundesliga-Auftakt in Hoffenheim allgemein als Betriebsunfall gesehen wird. „Wir steckten mitten in der Champions-League-Qualifikation. Ich denke, die Mannschaft war schon zu sehr mit dem Rückspiel in Genua beschäftigt“, glaubt Werder-Boss Allofs.

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