Brasilianer hört im Sommer endgültig auf

Ailtons Berufsziel: Bürgermeister!

Ailton ·

Bremen - Ein paar Monate noch, dann endet die Karriere von Ailton – endgültig. „Im Sommer ist Schluss. Ich hoffe, dass ich bis dahin noch ein bisschen in Brasilien spielen kann. Und ich bin zuversichtlich, dass es klappt. Ailton ist zwar nicht mehr so schnell, aber Ailton hat Auge“, meint Werders früherer Publikumsliebling, der vor wenigen Tagen in seine Heimat zurückgereist ist.

Was nach dem Fußball folgen soll, weiß der „Kugelblitz“ schon ganz genau. Er will in die Politik! „Aber nicht in die große. Ich würde gerne Bürgermeister werden“, sagt Ailton. Und zwar in seinem Heimatort Mogeiro, der rund 5 000 Einwohner hat und im Nordosten Brasiliens liegt.

„Ich muss doch Geld verdienen, Werder und Schalke zahlen ja leider nicht mehr“, lacht der 38-Jährige, der allerdings noch mal für die Bremer auflaufen wird: am 2. Januar beim Hallenturnier in Oldenburg in der Traditionsmannschaft. „Ich freue mich schon, wieder das Werder-Trikot zu tragen“, sagt der Torschützenkönig von 2004. Noch mehr würde er sich aber freuen, wenn er ein Abschiedsspiel bekäme: „Am liebsten im Weserstadion, notfalls aber auch woanders. Da müssen noch einige Gespräche geführt werden.“ · mr/kni

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