Ailton will sein Abschiedsspiel

Mit den Meistern von 2004 gegen die Werder-Stars von heute – das wäre für Ailton das perfekte Abschiedsspiel.

Bremen - Werder hat er bereits vor sieben Jahren verlassen, aber immer noch träumt Ailton (38) von seinem Abschiedsspiel. „Das ist noch ein ganz großer Traum von mir“, sagt der Brasilianer in einem Interview mit dem Fan-Forum „worum.org“.

In einer Loge des Weserstadions trafen die Worum-User den Torjäger der Double-Mannschaft von 2004, den es immer wieder nach Bremen zieht. „Ich bin liebend gerne hier“, meint Ailton und träumt in dem Gespräch offen von einem letzten großen Auftritt in seiner alten Heimat. „Am besten wäre ein Spiel mit der damaligen Meistermannschaft gegen die jetzigen Profis. Das wäre dann nicht nur für mich etwas Schönes, sondern auch für die damalige Mannschaft, mit der wir so eine grandiose Saison gespielt haben. Es sollen dort keine Berühmtheiten auflaufen, sondern die, die es verdient haben.“

Die Idee hat fraglos Charme, aber auch einen Haken: Mit Werder hat Ailton über ein solches Spiel noch nicht gesprochen, will das aber nachholen: „Ich warte da den richtigen Zeitpunkt ab…“

Im Prinzip wäre der jetzt gekommen. Denn Ailton hat seine schillernde Karriere mittlerweile beendet – nach der großen Zeit in Bremen und einem steten Niedergang, der mit dem Weggang aus Bremen begann. Schalke 04, Besiktas Istanbul, Hamburger SV, Roter Stern Belgrad, Grasshoppers Zürich, MSV Duisburg, Metalurg Donezk, SCR Altach, Campinense Clube, Chongqing Lifan in China sowie der KFC Uerdingen, FC Oberneuland und zum Schluss Rio Branca EC in Brasilien waren seine Stationen. Eine Tingeltour durch die Welt des Fußballs, die Ailton so beschreibt: „Das war alles genau so, als würde man eine Frau heiraten, die man nicht liebt.“ · csa

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