Ailton beim Hallen-Kick wieder im Werder-Trikot

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Ailton ist nach sieben Jahren noch einmal in das Trikot von Werder Bremen geschlüpft. Der frühere Bundesliga- Torschützenkönig spielte am Montag für Werders Traditionsmannschaft bei einem Fußball-Hallenturnier für Oldies in Oldenburg.

Oldenburg. - Ailton ist nach sieben Jahren noch einmal in das Trikot von Werder Bremen geschlüpft. Der frühere Bundesliga- Torschützenkönig spielte am Montag für Werders Traditionsmannschaft bei einem Fußball-Hallenturnier für Oldies in Oldenburg.

Organisator Dieter Burdenski hatte Ailton als Attraktion angekündigt - und der beim Bremer Regionalligaclub FC Oberneuland als verschollen geltende Brasilianer hielt mit seinem Erscheinen Wort. „Es ist das erste Mal, dass Ailton pünktlich gewesen ist“, scherzte Burdenski.

Ailton im Werder-Trikot

Ailton im Werder-Trikot

Der frühere Werder-Keeper hatte den 37 Jahre alten Stürmer am Vortag vom Flughafen abholen lassen. Ailton war über Rio de Janeiro, Lissabon und Frankfurt/Main nach Bremen zurückgekehrt. Ob er in Zukunft wieder für Oberneuland in der 4. Liga auflaufen wird, ist noch unklar.

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Beim Oldenburger „Budenzauber“ standen Ailton und Oberneulands Trainer Mike Barten pikanterweise in einem Team. Der FCO hatte Ailton, der große finanzielle Probleme haben soll, im Dezember für ein Spiel freigestellt. Der Ex-Profi, der von 1998 bis 2004 für Werder in der Bundesliga spielte, meldete sich aber nicht wie verabredet zurück und setzte sich in sein Heimatland Brasilien ab. Daraufhin kündigte Oberneuland zunächst eine drastische Strafe für den „Star“ der Mannschaft an. Zuvor hatte es Unstimmigkeiten bei der Bezahlung Ailtons gegeben. Sie sollte hauptsächlich über einen privaten Sponsor erfolgen. Die Hoyer-Unternehmensgruppe hatte den Stürmer unter Vertrag genommen, den Kontrakt aber nach eigenen Angaben nach kurzer Zeit wieder gelöst.

Mit acht Treffern war der frühere Bundesliga-Torschützenkönig der Erfolgreichste des Abends. Zum Turniersieg reichte es für Werder aber trotzdem nicht ganz. Nach Vorrundensiegen gegen den Hamburger SV (3:1) und den VfB Oldenburg (4:2) folgte im Halbfinale ein 4:2 gegen Bayer Leverkusen. Im Endspiel-Schützenfest gegen Galatasaray Istanbul mit dem Ex-Bremer Ümit Davala hatte Werder dann mit 6:9 das Nachsehen.

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