„Ich bin auch ein bisschen verrückt“

Ailton hat Lust auf den Dschungel

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Ailton gab im Werder-Trikot gestern ordentlich Gas und war einer der besten „Oldies“ beim Turnier in Oldenburg.

Werder-Bremen - OLDENBURG · Er war der Star des Nachmittags, doch seine Krönung blieb aus: Ailton musste sich gestern mit dem SV Werder beim Turnier der Traditionsmannschaften in Oldenburg mit Rang vier begnügen. Den Siegerpokal sicherte sich Borussia Mönchengladbach durch ein 9:3-Schützenfest im Finale gegen den VfB Oldenburg.

Ailton war erst in quasi letzter Sekunde aus Brasilien in der EWE-Arena in Oldenburg eingetroffen. „Natürlich bin ich noch ein bisschen müde, aber ich muss das Fliegen vergessen und Tore schießen“, sagte der Ex-Werder-Star und lachte fröhlich: „Es macht Spaß hier.“ Natürlich war der einstige „Kugelblitz“, der den Ball mit seinem linken Fuß noch ordentlich aufs Tor donnerte, der absolute Liebling der rund 3 000 Zuschauer – und von Journalisten stets umlagert. Denn alle wollten wissen, warum der 38-Jährige nicht bei einem neuen Club, sondern beim RTL-Dschungelcamp anheuert. „Ailton ist auch ein bisschen verrückt“, meinte der Brasilianer. Entschieden sei sein Engagement bei der umstrittenen Fernseh-Show im australischen Dschungel ab dem 13. Januar aber noch nicht. „Wir werden morgen oder übermorgen reden“, sagte Ailton: „Aber das ist schon sehr interessant.“ Sicher auch finanziell – Ailton wurden in der Vergangenheit immer wieder Geldsorgen nachgesagt.

Ailton im Werder-Dress

Ailton im Werder-Dress

Sportlich lief‘s beim Brasilianer gestern zunächst prima. Zum 4:3-Auftakterfolg gegen Schalke 04 steuerte er zwei Tore bei. Gegen Hannover 96 erzielte er den 3:2-Siegtreffer. Doch beim 2:6 im Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach ging Ailton leer aus. Und bei der 3:4-Niederlage nach Neunmeterschießen im Spiel um Platz drei gegen Hannover 96 gelang ihm erst vom Punkt aus ein Tor. Bester Werder-Schütze an diesem Nachmittag war Sören Seidel (fünf Treffer). Ein Sonderlob verdiente sich Torwart Dieter Burdenski, der mit seinen 61 Jahren noch tolle Paraden zeigte. Zum Werder-Team gehörten auch Michael Jürgen, Michael Schulz, Uwe Harttgen, Frank Ordenewitz, Lars Unger, Mike Barten, Günter Hermann und Holger Wehlage. · kni/ck

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