Ärger auf Werder-Bau

Bremen (kni) - Beim Umbau des Weserstadions zählt jede Minute, die Zeit drängt: Sollte Werder in der Qualifikation zur Champions League mit einem Heimspiel am 17./18. August beginnen, muss kräftig improvisiert werden – vor allem bei den Umkleidekabinen. Probleme auf der Baustelle kann Werder deshalb nicht gebrauchen, doch gestern gab’s Ärger.

Der Zoll rückte an. Der Verdacht: Schwarzarbeit. Und die 26 Beamten des Hauptzollamtes Bremen wurden auch fündig. Bei zwei Unternehmen sei „nicht sauber“ gearbeitet worden, hieß es. Es gab eine Festnahme wegen Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts, vier Verfahren wegen Verstoßes gegen die Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten, vier Verdachtsfälle von Arbeitsaufnahme ohne Arbeitserlaubnis sowie zwei Verdachtsfälle von Mindestlohnverstößen und sieben Fälle von möglicher Scheinselbstständigkeit.

Manfred Müller, Ex-Werder-Geschäftsführer und nun Sonderbeauftragter für den Umbau, verwies darauf, dass Werder nicht Bauherr sei, sondern die Bremer Weserstadion GmbH. Außerdem seien die Unternehmen vertraglich verpflichtet, keine Schwarzarbeiter zu beschäftigen. Doch es gibt für Werder ein ganz anderes Problem: Möglicherweise kommt es durch fehlende Mitarbeiter nun zu Verzögerungen. Müller ist aber Berufsoptimist: „Ich glaube nicht, dass die Aktion Auswirkungen auf die Baustelle haben wird.“

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