Adler patzt, Wiese bleibt kämpferisch

Tim Wiese

Werder-Bremen - BREMEN (flü/sid) · Tim Wiese liegt auf der Lauer. Der Werder-Keeper selbst hatte gegen Stuttgart stark gespielt, Nationaltorwart Rene Adler von Bayer Leverkusen zeigt dagegen weiter Nerven.

Das gibt natürlich Wiese und auch dem Schalker Manuel Neuer im Kampf um die Nummer eins im deutschen Tor wieder Hoffnung. „Fußball ist so schnelllebig – da kann bis zur WM noch so viel passieren“, sagte Wiese und kündigte Adler via „Bild“ einen gnadenlosen Kampf an: „Ein Tim Wiese gibt niemals auf. Es sind ja noch ein paar Wochen. Und dann wollen wir doch mal sehen, wer gegen Australien im Tor steht.“

Nach seinem entscheidenden Patzer bei der 0:1-Niederlage gegen Argentinien sah Adler auch beim 2:3 der Leverkusener in Nürnberg bei zwei Treffern nicht gut aus. Damit war die Bühne frei für die Rivalen. „Noch ist die WM nicht gespielt. Ich hake sie für mich nicht ab. Im Training werde ich angreifen“, sagte Neuer.

Der Verhaltenskodex der Nationalspieler wird somit noch auf die Probe gestellt, auch wenn Bundestorwarttrainer Andreas Köpke betont: „Man sollte solche Äußerungen nicht überbewerten. Ist doch klar, dass jeder versucht, sich bis zur WM in den Vordergrund zu bringen.“

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