Finne sagt Werder ab und wechselt nach Salzburg / Naldos Rückkehr sehr ungewiss

Abwehr-Alarm: Pasanen bleibt nicht

Petri Pasanen ist im Weserstadion schon verabschiedet worden – und er wird auch nicht zurückkehren.

Bremen - Von Björn Knips. Es war einmal eine Abwehr: Werder Bremen wird hinten einfach nicht dicht. Momentan stehen dem Fußball-Bundesligisten für die Viererkette nur Clemens Fritz und Mikael Silvestre zur Verfügung.

Alle anderen Profis sind verletzt, warten auf eine Vertragsverlängerung oder wollen nicht bleiben. Wie Petri Pasanen. Der 30-jährige Finne gab Werder gestern einen Korb, lehnte den Abschied vom Abschied ab und wird heute bei RB Salzburg anheuern.

„Wir hatten sehr gute Gespräche. Petri hat sich am Ende dafür entschieden, dass er ein neues sportliches Kapitel aufschlagen will. Wir haben dafür Verständnis“, teilte Klaus Allofs mit. Der Sportchef hatte dem schon offiziell verabschiedeten Pasanen nach Saisonende ein neues Angebot vorgelegt – aus der Not heraus. Denn nun war auch noch Per Mertesacker ausgefallen. Und es ist weiterhin unklar, wann der Nationalspieler seine Fersenverletzung auskuriert hat. Definitiv fehlen werden zum Saisonstart die Abwehrspieler Sebastian Prödl (Gesäßmuskelverletzung) und Sebastian Boenisch (Knorpelschaden im Knie). Bei Naldo (ebenfalls Knorpelschaden) ist beim Club sogar vom Karriereende die Rede.

Bliebe noch Dominik Schmidt. Dessen Vertrag läuft am Monatsende aus, bislang konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen. Werder will ihn zwar halten, aber nicht um jeden Preis.

Immerhin scheint ein neuer Abwehrspieler schon in Sichtweite: Lukas Schmitz. Der Spieler will unbedingt zu Werder (wir berichteten), die Einigung mit Schalke 04 wird in den nächsten Tagen erwartet. Wesentlich schwieriger gestaltet sich die Personalie Sokratis Papastathopoulos. Werder möchte den griechischen Innenverteidiger nur ausleihen und sich dabei eine Kaufoption sichern. Aber es ist fraglich, ob der FC Genua darauf eingehen wird. Allofs verhandelte gestern, Vollzug vermeldete er allerdings nicht.

Feststehende Neuzugänge gab’s nur beim Drittligisten Werder Bremen II: Max Wegner (SV Wilhelmshaven), Niklas Hörber (1. FC Nürnberg II), Andreas Schön (VfR Aalen) und Jerome Reisacher (SC Freiburg) kommen an die Weser. Felix Schiller verlässt dagegen Bremen und spielt künftig bei Zweitliga-Absteiger RW Oberhausen.

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