„Ich will um einen Stammplatz kämpfen“

Abitur-Stress vorbei – jetzt greift Trinks an

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Florian Trinks: „Ich will um einen Stammplatz kämpfen“

Bremen - Noch eine mündliche Prüfung in Geographie am 3. Mai – dann ist für Florian Trinks der Abitur-Stress endlich beendet. „Ich bin froh, dass es vorbei ist“, sagt der 19-jährige Mittelfeldspieler von Werder Bremen. Dass er sein Abi schafft, davon geht er fest aus. „Es ist bisher besser gelaufen als ich gedacht hatte. Ich denke, ich komme da locker durch.“

Und danach? „Dann gilt die volle Konzentration Werder Bremen“, kündigt der hochtalentierte Fußballer an. Bislang hatte Trinks immer die Vormittagseinheiten verpasst, weil er die Schulbank drücken musste – jetzt ist er bei jedem Training dabei. „Endlich“, sagt Trinks, „und ich hoffe, dass ich es nun schaffe, mich durchzusetzen, mich in die Mannschaft zu spielen. Ich werde um einen Stammplatz kämpfen.“

Ein großes Ziel für einen so jungen Spieler. Doch ganz so abwegig ist es nicht. Nach drei Kurzeinsätzen in der Rückrunde gegen Bayern, Mainz und Hannover feierte Trinks am 24. Spieltag sein Startelfdebüt gegen Leverkusen (2:2), stand anschließend auch in Freiburg und gegen Mönchengladbach von Beginn an auf dem Platz – und erhielt gute Kritiken, weil er frischen Wind in das krisengeschüttelte Bremer Spiel brachte.

Seit dem 12. März wurde Trinks dann nicht mehr eingesetzt. Aber nicht etwa wegen schlechter Trainingsleistungen. „Der Trainer hat mir gesagt, ich soll mich erstmal auf mein Abitur konzentrieren“, erklärt Trinks. Die dadurch verlorene Spielpraxis will er sich unter anderem über Einsätze in der U 23 holen – und fängt heute Abend bereits damit an, wenn Werder II in der Dritten Liga Dynamo Dresden empfängt. · flü

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