Aber Skripnik verrät: Verlängerung fast fix

Vorerst kein Platz für Prödl

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S. Prödl

Bremen - Die Zeit für das Comeback ist gekommen. Seit zwei Wochen befindet sich Sebastian Prödl wieder im Teamtraining – lange genug, um ein Anwärter auf einen Platz in der Startelf zu sein. Doch gegen Schalke 04 wird der Innenverteidiger seinen Namen auf dem Spielberichtsbogen mit Sicherheit nicht unter den ersten elf Spielern finden.

Coach Viktor Skripnik sagt zwar, dass er sich sehr über Prödls Rückkehr freue, aber ihm hatte beim 3:2 gegen den FC Augsburg eben auch das Innenverteidiger-Paar Jannik Vestergaard/Assani Lukimya großes Vergnügen bereitet. Kurzum: Skripnik will niemanden rauskicken, der „grandios“ gespielt hat. „Ich sehe keinen Bedarf, in der Innenverteidigung etwas zu ändern“, erklärte der 45-Jährige gestern.

Sebastian Prödl, bis zu seinem Anfang Dezember erlittenen Innenbandanriss der Abwehrchef, muss auf die Bank. „Das gehört zum harten Geschäft. Fußball ist kein Wunschkonzert“, sagt Skripnik und ergänzt: „Von Basti erwarten wir, dass er die momentane Rolle akzeptiert. Ich sage nicht, dass das auch für die Zukunft gilt.“

Die Zukunft – ein gutes Stichwort. Was wird aus Prödl, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft? „Er steht kurz vor der Verlängerung“, verriet Skripnik gestern auf der Pressekonferenz – aber es ist nicht ganz klar, ob er das in seinem holprigen Deutsch tatsächlich so sagen wollte. Sportchef Thomas Eichin relativierte jedenfalls sofort: „Es gibt nichts zu vermelden. Wir werden aber in naher Zukunft Gespräche führen.“ Wenn Prödl wieder gespielt hat. „Es ist ganz legitim, dass Viktor erstmal schauen muss, wie die einzelnen Innenverteidiger miteinander harmonieren. Dass Sebastian einen hohen Stellenwert bei uns genießt und sehr angesehen ist, versteht sich aber von selbst“, so Eichin.

csa

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