Abdennours Reifeprüfung: Kann er Robben stoppen?

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Sein Gegenspieler trägt den Namen Arjen Robben, war zweimal englischer Meister mit dem FC Chelsea, einmal spanischer Meister mit Real Madrid und gewann auch in den Niederlanden mit dem PSV Eindhoven den Titel. Aymen Abdennour hat in seiner jungen Karriere noch gar nichts gewonnen. Dennoch soll der neue Bremer Linksverteidiger morgen Robben stoppen.

Es wird in seinem zweiten Bundesligaspiel eine riesige Herausforderung für den 20 Jahre alten Tunesier. Die er allerdings mutig angeht. „Es ist ein Kampf Mann gegen Mann, ich habe das Selbstvertrauen, diesen Kampf zu gewinnen“, sagt er und bestätigt damit den Eindruck, den Werder-Coach Thomas Schaaf bislang von dem Leihspieler (Vertrag bis Saisonende) gewonnen hat. „Aymen ist sehr engagiert, sehr eifrig. Er möchte sich möglichst schnell bei uns einbringen.“

Die Spezialaufgabe gegen Arjen Robben, der bei Bayern München über die rechte Mittelfeldseite Dampf macht, sei für Abdennour „eine herrliche Geschichte“, glaubt Schaaf: „Je stärker der Gegner ist, umso mehr kann er sich beweisen.“

Bei seinem Einstand gegen Eintracht Frankfurt hatte Abdennour gut begonnen, ehe er kräftemäßig abbaute. Startschwierigkeiten in einer neuen, einer stärkeren Liga als der tunesischen. „Jedes Spiel“, meint sein Trainer, wird ihm jetzt weiterhelfen.“ Es sei denn, Robben führt ihn morgen vor. Doch das wird nicht passieren, verspricht Abdennour: „Er hat einen großen Namen, Bayern hat eine große Mannschaft. Wir aber auch. Ich hoffe, dass wir gewinnen.“

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