Doch es sind nur noch Kleinigkeiten zu klären / Schaaf: „Er kann uns schon jetzt weiterhelfen“

Abdennour-Transfer verzögert sich

Mit Werder bereits einig: Aymen Abdennour.

Werder-Bremen - BREMEN · Die Angestellten im Fanshop hatten offenbar schon mehr gewusst. Bereits gestern Morgen konnte man das Werder-Trikot mit der Nummer 16 und der Beflockung „Abdennour“ online bestellen.

Dabei war der Transfer des tunesischen Linksverteidigers Aymen Abdennour zu diesem Zeitpunkt vom Club noch gar nicht offiziell bestätigt worden. Und er wurde es gestern auch nicht mehr. „Wir würden ihn gern verpflichten, aber es sind noch einige Kleinigkeiten zu klären“, sagte Werder-Sportchef Klaus Allofs. Dabei geht es unter anderem um die Arbeitserlaubnis des Spielers. Außerdem muss noch der obligatorische medizinische Check absolviert werden. Werder und der tunesische Erstligist Etoile Sportive du Sahel sind sich über die Modalitäten indes bereits einig geworden. „Es haben konkrete Gespräche stattgefunden“, bestätigte Allofs.

Dem Vernehmen nach soll der 20-jährige Abdennour einen Vertrag über dreieinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2013 erhalten, die Ablösesumme bei rund einer Million Euro liegen.

Obwohl Aymen Abdennour noch nicht offiziell bei Werder ist, zählen die Bremer den Linksverteidiger bereits zum Kader, da die noch zu erledigenden Details keine große Hürde darstellen. Der Transfer soll nun heute über die Bühne gehen.

Nach der Verletzung von Sebastian Boenisch sei Werder auf der Position des linken Verteidigers zum Handeln gezwungen gewesen, meinte Sportdirektor Klaus Allofs, der froh ist, diese dringende Personalie nun abgehakt zu haben: „Aymen hat Fähigkeiten, die für uns sehr wichtig sein können. Er ist ein junger Mann mit Perspektive.“

Zweimal hatte Werder den Tunesier zur Probe eingeladen, und „er hat im Training das bestätigt, was wir von ihm sehen wollten“, so Allofs. Thomas Schaaf zeigte sich nach den Trainingseinheiten sehr zufrieden. „Er hat seine Sache gut gemacht“, meinte der Coach und deutete an, dass Abdennour schon morgen – sollte die Arbeitserlaubnis vorliegen – in Frankfurt im Kader stehen könnte: „Ich glaube, dass er uns schon jetzt weiterhelfen kann.“

Auch bei den Werder-Profis hat Abdennour, der zurzeit im Bremer Maritim-Hotel wohnt, einen guten Eindruck hinterlassen. „Er bringt sich wirklich gut ein und sucht den Anschluss“, freut sich Kapitän Torsten Frings auf den Neuen. Rechtsverteidiger Clemens Fritz lobt den 20-Jährigen als „sehr athletisch und kopfballstark.“

Abdennour, der „am liebsten schon Samstag“ spielen möchte, ist glücklich, dass es mit dem Wechsel geklappt hat. Und einige seiner Kollegen kennt er auch schon mit Namen: „Fritz, Naldo – und wie heißt der Torwart? Ach ja, Wiese natürlich . . .“

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