Werder fliegt heute ins warme Dubai

Abdennour ist dabei, und Moreno kann gehen

Kreiszeitung Syke

Werder-Bremen - BREMEN. Während Bremen im Schnee versinkt, haben die Werder-Profis den Sommer vor Augen: Sie müssen heute Morgen zwar ziemlich früh aufstehen, dürfen aber um 8.00 Uhr ins warme Dubai fliegen.

Bei 24 Grad und Sonnenschein bereitet sich der Fußball-Bundesligist sieben Tage lang auf den Rückrundenstart in zwei Wochen vor. Und an der Personalfront könnte sich einiges tun: Der Tunesier Aymen Abdennour, der schon vor einigen Wochen in Bremen getestet wurde, wird in Dubai erneut unter die Lupe genommen. „Er ist dabei“, bestätigte gestern Coach

Interesse an Mandzukic

Thomas Schaaf. Marcelo Moreno hat dagegen nach nur einem halben Jahr in der Hansestadt keine Zukunft mehr bei Werder. Der von Schachtjor Donezk bis Sommer für zwei Millionen Euro ausgeliehene Bolivianer soll in der Winterpause abgegeben werden.

„Man muss ganz offen sagen: Mit Marcelo läuft es nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wenn es die Möglichkeit für einen Wechsel gibt, dann werden wir darüber reden“, erklärte Werder-Boss Klaus Allofs. Interesse anderer Clubs soll es bereits geben, „aber nichts Konkretes“, sagte Allofs. Deshalb ist Moreno auch noch in Dubai dabei. Einen Nachfolger für den Stürmer gibt es offenbar schon: Mario Mandzukic von Dinamo Zagreb. „Es ist ja bekannt, dass wir uns vor einem und auch vor einem halben Jahr mit ihm beschäftigt haben. Aber bislang war ein Wechsel finanziell nicht machbar“, berichtete Allofs. Über zehn Millionen Euro Ablösesumme sollte der 23-jährige Kroate kosten. „An den Konditionen hat sich kaum etwas verändert, deswegen würde ich diese Sache aktuell fast ausschließen. Aber Richtung nächste Saison machen wir uns schon Gedanken“, berichtete Allofs. Zur Erinnerung: Bei einer Weiterverpflichtung von Moreno wären im Sommer acht Millionen Euro Ablösesumme fällig geworden. Geld, das dann für Mandzukic bereitstehen würde.

In ganz anderen Dimensionen bewegt sich ein möglicher Transfer von Abdennour. Der Marktwert des Linksverteidigers von Etoile Sportive du Sahel wird auf 800 000 Euro geschätzt. Bei dem 20-Jährigen gibt es allerdings ein ganz anderes Problem: den Afrika-Cup vom 10. bis 31. Januar in Angola. „Wenn er dort spielen soll und will, hat sich das Thema für uns erledigt. Denn wir werden keinen Spieler verpflichten, der so lange fehlt“, stellte Allofs klar. Schließlich soll Abdennour den verletzten Linksverteidiger Sebastian Boenisch (fällt noch bis Mitte Februar aus) ersetzen. Abdennours Teilnahme am Trainingslager in Dubai ist aber ein klares Signal pro Werder. Offenbar spielt auch der tunesische Verband mit, der sich zeitgleich nur wenige Kilometer entfernt auf den Afrika-Cup vorbereitet und dabei auf Abdennour verzichtet.

Der Tunesier reist übrigens direkt aus seiner Heimat an. Und er wird auf zufriedene Werder-Profis treffen. „Endlich geht’s im Winter mal nicht nach Belek“, freut sich Torsten Frings und hofft: „Zuletzt sind wir ja nicht so gut aus der Winterpause gekommen. Vielleicht wird’s jetzt durch Dubai besser.“

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