Abdennour – der „anständige Junge“ muss noch warten

Guter Junge mit fußballerischen Defiziten: Aymen Abdennour.

Bremen (csa) · Ginge es nur nach Sympathie, dann hätte Aymen Abdennour seinen neuen Vertrag bei Werder Bremen wohl schon in der Tasche. Trainer Thomas Schaaf ist jedenfalls voll des Lobes über die Charaktereigenschaften des tunesischen Abwehrspielers.

„Er ist ein anständiger Junge, der sich immer voll einbringt, der sich mit viel Einsatz und Freude im Training zeigt. In kürzester Zeit hat er sogar schon gut Deutsch gelernt“, lobt der Coach den 20-Jährigen, der das vergangene halbe Jahr nur auf Leihbasis bei Werder spielte. Ob Abdennour nach der Sommerpause immer noch – und dann mit einem festen Vertrag – zum Kader gehören wird, ist dennoch weiter unklar.

„Wir wissen noch nicht genau, wo der Weg hingeht“, sagt Schaaf und spricht erstmals offen über Abdennours Defizite: „Was ihm auf dem Platz abgeht, ist, taktisch immer richtig zu stehen. Und die Frage stellt sich, ob wir ihm die Zeit geben können, das alles zu lernen.“

Oder mit anderen Worten: Wenn Werder den Handlungsbedarf auf der linken Seite groß einschätzt, wird eher nach einem reiferen Kandidaten Ausschau gehalten. Abdennour wird wohl nur dann einen Vertrag bekommen, wenn sich keine geeignetere und bezahlbare Alternative finden sollte.

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