Klose-Club angeblich interessiert / Entscheidung über Zukunft „in ein, zwei Wochen“

Hunt – führt sein Weg zu Lazio Rom?

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Aaron Hunt ·

Bremen - Aaron Hunt hat sich verpokert – und ist ein bisschen unruhig geworden. Weil er noch keinen neuen Verein hat, trennte sich der 27-jährige Noch-Bremer sogar von Berater Jürgen Milewski und arbeitet jetzt mit Gordon Stipic zusammen.

Ein überraschender Schritt mitten in der Zukuftsplanung. „Ich habe mich so entschieden. Und es ist gut so“, meinte Hunt dazu lapidar. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Berater scheint auch schon erste Früchte zu tragen. Die Internetseite „La Lazio siamo noi“ berichtet, dass der italienische Erstligist Lazio Rom, wo Miroslav Klose spielt, ein Auge auf Hunt geworfen hat – und zitiert Stipic wie folgt: „Es hat noch keine Treffen gegeben. Aber es stimmt, sie sind interessiert.“ Wie ernst die Sache ist oder wird, bleibt abzuwarten.

Dass die Vereinssuche bisher so stockend verlief, liegt laut Ex-Berater Milewski an Hunts hohen Ansprüchen: „Bei den Forderungen, die er sowohl sportlich als auch finanziell an seinen neuen Arbeitgeber hat, kann das schon mal dauern.“

Aber nicht mehr lange, kündigte Hunt an: „Ich denke, in den nächsten ein, zwei Wochen wird eine Entscheidung fallen.“ Wohin sein Weg führt, ist offen. Für Hunt sei auch ein Verbleib in der Bundesliga denkbar, wahrscheinlicher ist aber nach wie vor das Ausland. Ein Wechsel in die Türkei oder das für satte Gehälter bekannte Russland scheint ebenso möglich wie der Absprung nach England – wenn auch nicht zu einem Top-Club der Premier League. Oder eben Lazio.

In Bremen wird Hunt jedenfalls nicht bleiben. Sportchef Thomas Eichin mag zwar „nie etwas ausschließen“ und würde den „Klassespieler“ Hunt „gerne weiter in Bremen sehen“. Er kann sich aber nicht vorstellen, dass der 27-Jährige noch mal „Ja“ zu Werder sagt. Eichin wünscht Hunt deshalb „die richtige Entscheidung“ bei der Vereinswahl.“

Bevor er Werder endgültig verlässt, bestreitet Hunt noch die drei Freundschaftskicks in Bega, Heeslingen und Teistungen. Seinen Pflichtspiel-Ausklang im grün-weißen Trikot hatte er schon in Leverkusen. „Es war etwas Besonderes, noch mal vor dem Fanblock zu stehen. Wobei ich mein richtiges Abschiedsspiel vor einer Woche im Weserstadion hatte“, sagte der Vizekapitän.

Sein letztes Werder-Jahr beurteilte Hunt recht positiv: „Am Anfang wurden wir von vielen Experten als Abstiegskandidat gehandelt. Nun haben wir zwölf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Es war eine ordentliche Saison, damit kann man zufrieden sein.“ · mr

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