Werder-Sportchef Eichin will den Mittelfeldspieler nicht kampflos an Wolfsburg verlieren

„Aaron Hunt ist sein Geld wert“

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Aaron Hunt soll auch in der nächsten Saison das grüne Werder-Trikot tragen. ·

Bremen - Es kommt Bewegung in das Thema Aaron Hunt.

Nachdem nun bekannt ist, dass der VfL Wolfsburg ein Auge auf den Werder-Star geworfen hat, kündigt Thomas Eichin an: „Aaron hat zwar gesagt, dass er sich erst im Winter mit seiner Zukunft beschäftigen will, aber ich werde schon vorher das eine oder andere Gespräch mit ihm führen.“ Denn der Werder-Sportchef hat sich jetzt festgelegt: „Ich werde um Aaron kämpfen.“ Der 27-Jährige soll seinen im Sommer auslaufenden Vertrag unbedingt verlängern und nicht ablösefrei zu einem anderen Club wechseln.

Ganz so einfach dürfte das allerdings nicht werden. Da sind zum Beispiel die Finanzen. Hunt ist mit einem geschätzten Jahresgehalt von 2,6 Millionen Euro Topverdiener bei Werder. Sein Vertrag stammt noch aus Champions-League-Zeiten. Ohne Rückkehr ins europäische Geschäft können sich die Bremer einen Hunt eigentlich nicht mehr leisten. Oder doch? „Aaron Hunt ist sein Geld auf jeden Fall wert“, sagt Eichin und öffnet damit die Tür für eine Vertragsverlängerung zu den bisherigen Konditionen. Intern wird allerdings auch darüber diskutiert, aus einem teuren Hunt quasi zwei billigere Spieler zu machen. Offenbar eine Notlösung, denn Eichin will den qualitativ ohnehin arg gerupften Kader nicht weiter schwächen. Hunt ist aktuell Werders bester Spieler, ohne ihn geht offensiv fast nichts. Siehe Hannover: Beim 3:2-Erfolg war er an allen drei Toren beteiligt.

Aber reicht es Hunt, mit Werder vorerst nur Mittelmaß zu sein? „Ich könnte verstehen, wenn er mit 27 Jahren noch mal andere Ziele hat und schnell wieder in der Champions League spielen will“, meint Eichin einerseits. Andererseits will er ihn davon überzeugen, dass die Perspektive in Bremen gar nicht so schlecht ist, wie viele meinen. · kni

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