27-Jähriger will zurück ins Werder-Tor

Wolf bald fit und sehr selbstbewusst

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Raphael Wolf freut sich auf die neue Saison.

Werder Bremen - Von Björn Knips. Stammplatz verloren, Operation an der Hüfte – für Raphael Wolf war es eine Rückrunde zum Vergessen. Und genau das hat der Keeper des SV Werder gemacht. „Ich habe das abgehakt“, sagt der 27-Jährige und blickt selbstbewusst in die Zukunft: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Trainerstab überzeugen werde, dass ich wieder spielen muss.“

Und was ist mit Felix Wiedwald (25), den Werder für die neue Saison aus Frankfurt zurückgeholt hat? Wolf verliert kein Wort über den künftigen Konkurrenten und sagt nur: „Ich weiß, was ich kann – und ich konzentriere mich nur auf mich. Außerdem weiß ich, wie das Trainerteam zu mir steht, das stimmt mich positiv.“

Wolf ist in diesen Tagen bestens gelaunt, er kann den Trainingsstart am kommenden Mittwoch kaum erwarten. Dabei muss sich der Torwart eigentlich noch etwas gedulden, bis er wieder so richtig loslegen kann. Denn Anfang Juni hatte er sich in Hamburg einer Hüftoperation unterziehen müssen. Dabei wurden ihm von Dr. Lutz Simon freie Gelenkkörper entfernt, die in den vergangenen Monaten die Ursache für immer wiederkehrende Schmerzen gewesen waren. Es wurde schon ein längerer Ausfall befürchtet, doch nun gibt Wolf Entwarnung: „Mir geht es prima, ich werde wohl nur die ersten Tage der Vorbereitung verpassen und kann dann sofort Vollgas geben.“

Sein Ziel: Er will die Nummer eins auf seinem Trikot nicht nur tragen, sondern sie bei Werder auch wieder sein. Durch die Degradierung auf die Bank, als Trainer Viktor Skripnik ab dem 29. Spieltag plötzlich auf Leihgabe Koen Casteels setzte, fühlt er sich jedenfalls nicht verbrannt. „Das ist doch Quatsch“, sagt Wolf: „Im Sport gibt es Höhen und Tiefen. Natürlich war das nicht schön, natürlich war ich enttäuscht. Aber daran werde ich wachsen. Ich hatte ein gutes Gespräch mit dem Trainer, man ist mit mir sehr fair umgegangen.“

So sei es auch mit Blick auf die neue Saison. Wolf rechnet mit einer fairen Chance im Zweikampf mit Wiedwald – und denkt gar nicht daran, zu einem anderen Club zu flüchten. „Ein Vereinswechsel ist ausgeschlossen. Ich habe doch erst vor einem Jahr bis 2017 verlängert. Und ich fühle mich in Bremen mit meiner Familie sehr wohl“, sagt der 27-Jährige und betont: „Ich bin im richtigen Verein und habe das richtige Trainerteam, um hier meinen Weg zu gehen.“

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