Flugzeugabsturz auf Kuba: Auch Deutsche unter Opfern

Havanna - Beim Absturz eines Passagierflugzeugs auf der Karibikinsel Kuba sind alle 68 Menschen an Bord ums Leben gekommen, darunter auch zwei Insassen aus Deutschland.

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Die Turboprop-Maschine mit der Flugnummer 883 war auf dem Weg von der im Osten gelegenen Stadt Santiago de Cuba in die Hauptstadt Havanna, als sie aus noch ungeklärter Ursache abstürzte. An Bord waren 40 kubanische Staatsangehörige und 28 Ausländer. Neben den beiden Deutschen waren unter anderem Passagieren aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Spanien.

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Es habe keine Überlebende bei dem Unglück gegeben. Die Maschine war am Donnerstag auf dem Weg von Santiago de Cuba nach Havanna, berichtete das offizielle Internetportal Cubadebate.cu in der Nacht zum Freitag. Die Maschine vom Typ ATR-72-212 war in der Nähe des kleinen Ortes Guasimal, in der Provinz Sancti Spiritus, rund 360 Kilometer östlich Havannas abgestürzt. Der Pilot konnte am Donnerstag um 17.42 Uhr (Ortszeit) noch einen Notruf abschicken, danach riss der Funkkontakt ab. Das Flugzeug ging bei dem Absturz in Flammen auf. Auf Bildern war das in Flammen stehende Wrack der Maschine zu sehen.

Die ATR 72 ist ein Regionalflugzeug aus französisch-italienischer Produktion und verfügt über eine maximale Sitzplatzkapazität von 68 Personen und eine Reichweite von bis zu 1195 Kilometern. ATR ist der weltgrößte Hersteller von Turboprop-Regionalflugzeugen und gehört je zur Hälfte dem Airbus Konzern EADS und der italienischen Alenia Aeronautica. Die 1982 gegründete Airline Aerocaribbean hat ihren Sitz in Havanna und ist ein staatliches Unternehmen.

Weiterer Flugzeugabsturz in Pakistan

Mitarbeiter der pakistanischen Behörden am Absturzort der Cessna.

Ein weiterer Flugzeugabsturz ereignete sich in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi. Ein Flugzeug von Typ Cessna mit etwa 20 Menschen an Bord ist am Freitag kurz nach dem Start abgestürzt. Nach Behördenangaben ereignete sich das Unglück aus noch unbekannter Ursache kurz nach dem Start. In dem Flugzeug hätten Mitarbeiter eines amerikanischen Mineralölkonzerns gesessen. Es werde befürchtet, dass es Todesopfer gegeben habe.

dpa/dapd

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