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Zugunglück in NRW mit 50 Verletzten - Fehlersuche läuft

Ein demolierter Zug auf den Bahngleisen in Meerbusch. Am Abend war ein Regional-Express auf der Strecke von Köln nach Krefeld auf einen stehenden Güterzug geprallt. Foto: Lisa Ducret
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Ein demolierter Zug auf den Bahngleisen in Meerbusch. Am Abend war ein Regional-Express auf der Strecke von Köln nach Krefeld auf einen stehenden Güterzug geprallt.
Feuerwehrleute vor dem verunglückten Personenzug in Meerbusch. Foto: Arnulf Stoffel
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Feuerwehrleute vor dem verunglückten Personenzug in Meerbusch.
Feuerwehrleute bergen einen Verletzten. Foto: David Young
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Feuerwehrleute bergen einen Verletzten.
Zahlreiche Feuerwehrleute bahnten sich den Weg zu dem verunglückten Zug, nachdem sie bereits Kontakt mit den Passagieren aufgenommen hatten. Foto: Arnulf Stoffel
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Zahlreiche Feuerwehrleute bahnten sich den Weg zu dem verunglückten Zug, nachdem sie bereits Kontakt mit den Passagieren aufgenommen hatten.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Sprecherin gegen 19.30 Uhr in Meerbusch-Osterath. Foto: Frank Mohr, Freiwillige Feuerwehr Meerbusch/dpa
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Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Sprecherin gegen 19.30 Uhr in Meerbusch-Osterath.
Feuerwehrmänner stehen neben dem verunglückten Personenzug in Meerbusch-Osterath auf dem Gleis. Foto: David Young
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Feuerwehrmänner stehen neben dem verunglückten Personenzug in Meerbusch-Osterath auf dem Gleis.

Auf offener Strecke prallt ein Regionalzug gegen einen Güterzug, fast 50 Menschen werden verletzt. Unklar ist auch Stunden nach dem Unglück, wie es dazu kommen konnte. Und wie viele Menschen eigentlich verletzt wurden.

Meerbusch - Die Suche nach der Ursache für das Zugunglück mit fast 50 Verletzten im nordrhein-westfälischen Meerbusch wird sich noch länger hinziehen. "Ich rechne nicht damit, dass wir die betroffene Strecke in nächster Zeit nutzen können", sagte Marcel Winter, der Sprecher von National Express Rail.

Zunächst müssten die Ermittlungen von Bundespolizei und Eisenbahnbundesamt am Ort abgeschlossen und die demolierten Züge beseitigt werden. Auch die zerstörte Oberleitung müsse repariert werden, bevor die Strecke wieder freigegeben werden könne.

Unklar ist weiter, warum der Regional-Express der Linie 7 von Köln nach Krefeld und der Güterzug von DB Cargo auf seinem Weg von Dillingen nach Rotterdam am Dienstagabend auf offener Strecke zusammenstoßen konnten. National Express rechnet allerdings fest mit einer erfolgreichen Suche nach der Unfallursache. "Es ist bei solchen Unglücken eigentlich immer im Nachhinein herausgekommen, wo das Problem lag", sagte Unternehmenssprecher Winter der dpa. Im Bahnverkehr werde fast alles aufgezeichnet und gespeichert. "Manchmal zieht sich die Suche etwas hin, manchmal geht es schneller."

Spekulieren wollte über die Unfallursache in der Nacht niemand. Für Einschätzungen sei es noch zu früh, hieß es unter anderem aus dem Lagezentrum des nordrhein-westfälischen Innenministeriums und bei der Bundespolizei.

Im Laufe des Mittwochs soll ein Kran die Züge vom Gleis nehmen. Bis nach Mitternacht waren die Rettungskräfte mit der Evakuierung des verunglückten Personenzugs beschäftigt. Eine abgerissene Oberleitung, die den Zug unter Strom setzte, erschwerte die Rettungsaktion zunächst. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Einsatzkräften an der Unfallstelle. "Die positive und positivste Nachricht (...) ist, dass niemand sich in Lebensgefahr befunden hat", sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Dies ist offenbar auch dem Lokführer des Regionalzugs zu verdanken: Mit einer Vollbremsung habe er nach ersten Erkenntnissen Schlimmeres verhindert und unter anderem sein eigenes Leben gesichert, sagte Winter. Bei dem Aufprall war der Lokführer in seiner Fahrerkabine verletzt worden. Er konnte gerettet werden, stand aber unter Schock. Fahrgäste schilderten einen "großen Knall" und eine Vollbremsung.

Nach Angaben der Feuerwehr Meerbusch waren 155 Menschen im Zug. Bei dem Unglück verkeilte sich der vordere Wagen des Personenzugs stärker, die weiteren Waggons entgleisten oder standen weitgehend unbeschädigt auf den Schienen.

dpa

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