Zehn Kinder verletzt - Proteste in Elendsviertel

Tränengas in türkische Schule gefeuert

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Die Poizei hat versehentlich Tränengas in eine Schule abgefeuert.

Istanbul - Bei Zusammenstößen mit Bewohnern eines Elendsviertels hat die türkische Polizei am Donnerstag versehentlich Tränengas in eine Schule abgefeuert.

Etwa zehn Kinder und ein vier Monate altes Baby mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie der Sender NTV berichtete. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Dutzende Kinder nach der Explosion der Gaspatrone in Ohnmacht fielen, schrieen und sich die Augen rieben. Auch in ein nahegelegenes Wohnhaus wurde laut NTV Tränengas gefeuert.

In der Barackensiedlung nahe Istanbul hatten dem Sender zufolge hunderte Bewohner gegen Versuche der Behörden protestiert, ihre nicht genehmigten Hütten abzureißen. Vermummte Demonstranten warfen Steine, blockierten Straßen und setzten Reifen in Brand. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.

AP

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