"Rambo" feuert über 36 Stunden auf Polizisten

Wellington - Polizisten wollten im Haus eines Mannes nach Rauschgift suchen. "Rambo", so wird der Mann genannt, eröffnete sofort das Feuer und hielt die Polizei 36 Stunden in Atem.

Ein Waffennarr hat bei einer Rauschgiftfahndung in Neuseeland einen Polizisten erschossen und sich dann allein in seinem Haus verschanzt. Der schwer bewaffnete 51-Jährige, von seinen Freunden “Rambo“ genannt, verletzte drei weitere Menschen schwer, ehe er sich in das Haus zurückzog.

Er feuerte über 36 Stunden immer wieder auf die Polizei, die das Haus umstellt hatte. Ein Fernsehsender berichtete am Freitagabend, der Mann habe Selbstmord begangen, doch dementierte die Polizei die Angaben. Die Polizei hatte weiten Abstand gehalten, weil der Mann neben Waffen auch Sprengstoff im Haus gehabt haben soll.

Etwa 170 Nachbarn waren vorübergehend ausquartiert worden. Unbewaffnete Polizisten waren am Donnerstagmorgen mit einem Durchsuchungsbefehl zu dem Haus in Napier auf der Nordinsel gegangen, weil sie dort Rauschgift vermuteten. Der 51-Jährige eröffnete unmittelbar das Feuer. Die Leiche des toten Polizisten lag bis Freitag in der Auffahrt, ehe Beamte sie unter Dauerbeschuss mit einem gepanzerten Fahrzeug bergen konnten.

dpa

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