Papst-Attentäter glaubt, er sei der neue Messias

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Papst Johannes Paul II. überlebte 1981 ein Attentat.

Ankara - Der Attentäter, der 1981 versucht hat, den Papst umzubringen, will zum Christentum übertreten und im Vatikan getauft werden.

Der Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca will nach seiner Freilassung im Januar 2010 zum Christentum übertreten. Der Türke, der im Jahr 1981 auf dem Petersplatz in Rom auf Papst Johannes Paul II. schoss und ihn schwer verletzte, wünsche sich eine Tauffeier im Vatikan, wie sein Anwalt am Mittwoch nach einem Gefängnisbesuch der Nachrichtenagentur AP mitteilte.

In den vergangenen Jahren hat Agca mehrfach behauptet, ein neuer Messias oder Jesus Christus zu sein und damit für Spekulationen über seine geistige Gesundheit gesorgt. Zwei Jahre nach dem Attentat hatte Johannes Paul ihn im Gefängnis besucht und ihm vergeben. Über das Motiv für den Anschlag machte Agca widersprüchliche Angaben. Für das Attentat verbüßte er eine 19 Jahre dauernde Haft in Italien.

Derzeit sitzt er wegen der Ermordung eines Journalisten in einem türkischen Gefängnis. Papst Johannes Paul II. starb am 2. April 2005.

AP

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