Offenbar erneut Giftanschlag auf Schülerinnen

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89 Mädchen wurden in der Provinz Kapisa ins Krankenhaus gebracht.

Muhmud Raki/Afghanistan - Im Osten Afghanistans ist offenbar zum dritten Mal binnen kurzer Zeit ein Giftanschlag auf Schülerinnen verübt worden.

89 Mädchen wurden in der Provinz Kapisa ins Krankenhaus gebracht, wie das Innenministerium und Ärzte am Dienstag mitteilten. Dutzende Schülerinnen litten unter Kopfschmerzen, Erbrechen und Schüttelfrost, sagte der Asis Agha, der die Kinder behandelte.

Nach Angaben des Innenministeriums herrschte auf dem Schulgelände am Morgen ein sonderbarer Geruch. Auch drei Lehrkräfte und zwei Wachleute seien erkrankt.

In der benachbarten Provinz Parwan hatten am Montag 61 Schülerinnen und eine Lehrerin über plötzliche Übelkeit, tränende Augen und Verwirrung geklagt. Einige wurden ohnmächtig. Vor zwei Wochen hatte es in derselben Provinz einen ähnlichen Vorfall gegeben, den die Behörden auf giftige Dämpfe oder eine Giftgaswolke zurückführten.

Konservative Afghanen sind gegen die Schulausbildung von Mädchen. Während der Taliban-Herrschaft von 1996 bis 2001 war es Mädchen nicht erlaubt, zur Schule zu gehen.

AP

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