Leiche zum Vaterschaftstest gebracht

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Mittels einer DNA-Probe kann ermittelt werden, ob der 1976 verstorbene Mann Jäggis ­Vater ist, was er stets bestritten hatte.

Genf - Ein 72-Jähriger hat in der Schweiz die sterblichen Überreste seines mutmaßlichen Vaters ausgraben lassen.

Nach Jahren der Ungewissheit und unzähligen juristischen Kämpfen ist dies Andreas Jäggi endlich erlaubt worden, berichtet die Schweizer Zeitung "20 Minuten".

Der Leichnam seines mutmaßlichen Vaters wurde jetzt ausgegraben. Mittels einer DNA-Probe kann ermittelt werden, ob der 1976 verstorbene Mann Jäggis ­Vater ist, was er stets bestritten hatte.

"70 Jahre lang konnte ich nie das Wort Papa sagen, lebte stets in der Ungewissheit", sagte Jäggi, der bei Pflegeeltern aufwuchs. "Doch nun wird es nicht mehr möglich sein, dass die Toten ihr Geheimnis ins Grab mitnehmen."

Drei Jahre, nachdem der Europäische Gerichtshof  Jäggi das Recht zugesprochen hat, zu erfahren, wer sein Vater ist, kann er endlich auf Antworten hoffen.

Das ist ein Novum in der Schweiz, bestätigt Jäggis ­Anwältin Nathalie Bürgisser Scheurlen gegenüber "20 Minuten". "Es gibt ein ab­solutes Recht darauf, seine Herkunft zu erfahren".

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