Kinder-Pornos: Professor verliert sein Amt

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Der Professor habe das Vertrauensverhältnis zu seinem Dienstherrn endgültig zerstört, sagte Gerichtspräsident Thomas Smollich in der Urteilsbegründung.

Göttingen - Dass er zahlreiche verbotene Kinderpornos auf seinen Dienstcomputer geladen hat, kostet einen Göttinger Universitäts-Professor sein Amt.

Die Entfernung des Lebenszeitbeamten aus dem Dienst ist rechtmäßig, entschied das Verwaltungsgericht Göttingen am Dienstag (Aktenzeichen: 5 A 4/07). Der Wissenschaftler, der die Vorwürfe eingeräumt hatte, habe das Vertrauensverhältnis zu seinem Dienstherrn endgültig zerstört, sagte Gerichtspräsident Thomas Smollich in der Urteilsbegründung. Ein Professor habe eine sozial herausragende Position. An ihn seien ähnliche Anforderungen zu stellen wie an Ärzte, Lehrer, Richter oder Polizisten.

dpa

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