Keine verletzten Soldaten bei Anschlag in Feisabad

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ISAF Fallschirmjäger der deutschen Bundeswehr patrouillieren in der Nähe von Kundus. (Archivbild)

Kabul/Berlin  - Eine Patrouille der Bundeswehr ist am Montag einem Sprengstoffanschlag im nordafghanischen Feisabad unversehrt entkommen.

Die Soldaten seien am Morgen auf einer Straße nahe der Stadt angegriffen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. “Es ist zum Glück nichts passiert“, sagte Ministeriumssprecher Thomas Raabe. Die sechs Fahrzeuge seien fahrbereit geblieben und keiner der 16 Soldaten sei verwundet worden. Es sei der vierte Anschlag auf die Bundeswehr im Raum Feisabad in diesem Jahr gewesen.

Die Taliban bekannten sich zu dem Angriff. Sie äußerten sich zu angeblichen Schäden und sprachen von Opfern. Ihre Angaben gelten in der Regel als unseriös.

Ende April waren bei zwei Anschlägen auf deutsche Patrouillen in der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus ein Soldat getötet und insgesamt neun Kameraden verletzt worden. Derzeit sind nach Bundeswehr-Angaben rund 3750 deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert. Sie sollen für die Präsidentenwahl im August verstärkt werden. Die vom Bundestag festgelegte Obergrenze liegt bei 4500 Mann.

dpa

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