Fünf Amerikaner im Irak erschossen

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Fünf amerikanische Soldaten wurden im Irak auf einem Militätstützpunkt erschossen.

Bagdad - Auf dem amerikanischen Militätstützpunkt "Camp Liberty" sind fünf US-Soldaten erschossen worden. Der Vorfall wird untersucht, sagt das US-Militär.

Auf einem amerikanischen Militärstützpunkt in Bagdad sind am Montag fünf US-Soldaten erschossen worden. Das US- Militärkommando in der irakischen Hauptstadt erklärte, der Zwischenfall im “Camp Liberty“ werde untersucht.

Der Nachrichtensender Al-Arabija meldete, der Schütze sei ebenfalls ein US-Soldat. Laut US-Militär war bereits am Sonntag ein US-Soldat ums Leben gekommen, als in der südirakischen Stadt Basra ein Sprengsatz neben seinem Fahrzeug explodierte. Das US-Militär hatte Ende April die Verantwortung für die Provinz Basra von den britischen Truppen übernommen, die ihren Einsatz im Irak im Juli offiziell beenden.

In der 400 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Mossul fand die Polizei am Montag die Leiche eines fünfjährigen Jungen, der zuvor entführt worden war. Das Kind, das einer christlichen Familie angehört, war nach Polizeiangaben erschossen worden. Zwei Polizisten starben, als neben ihrer Patrouille eine Autobombe detonierte. Ein zweiter Sprengsatz, der offensichtlich einer Patrouille der irakischen Armee galt, tötete einen Zivilisten.

dpa

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