Lateinamerika stimmen gemeinsame Anti-Zika-Aktion ab

Eine Schwangere in Guatemala während einer Untersuchung: Bislang ist das Zika-Virus in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht. Foto: Esteban Biba
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Eine Schwangere in Guatemala während einer Untersuchung: Bislang ist das Zika-Virus in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht. Foto: Esteban Biba
Desinfektion in Caracas: Der Zika-Erreger ist in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht, unter anderem Venezuela. Foto: Miguel Gutierrez
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Desinfektion in Caracas: Der Zika-Erreger ist in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht, unter anderem Venezuela. Foto: Miguel Gutierrez
Mit Pestuziden soll der Übertrager bekämpft werden. Foto: Jeffrey Arguedas
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Mit Pestuziden soll der Übertrager bekämpft werden. Foto: Jeffrey Arguedas
Eine Mutter und Kind in Costa Rica neben einem Tümpel, einer potenziellen Mücken-Brutstätte. Foto: Jeffrey Arguedas
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Eine Mutter und Kind in Costa Rica neben einem Tümpel, einer potenziellen Mücken-Brutstätte. Foto: Jeffrey Arguedas
Das Zika-Virus wird vor allem von der Mückenart Aedes aegypti übertragen. Foto: Marecelo Sayao
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Das Zika-Virus wird vor allem von der Mückenart Aedes aegypti übertragen. Foto: Marecelo Sayao
Ein Brasilianer hält seine einen Monat alte Tochter im Arm. Das Kind ist an Mikrozephalie erkrankt. Foto: Rafael Fabres
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Ein Brasilianer hält seine einen Monat alte Tochter im Arm. Das Kind ist an Mikrozephalie erkrankt. Foto: Rafael Fabres
Der Zika-Virus wird vermutlich durch den Stich von Mücken übertragen. Verbreitet ist der Erreger in vielen Ländern Lateinamerikas. Foto: Gustavo Amador
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Der Zika-Virus wird vermutlich durch den Stich von Mücken übertragen. Verbreitet ist der Erreger in vielen Ländern Lateinamerikas. Foto: Gustavo Amador
Allein in Brasilien könnten bis zu 1,5 Millionen Menschen bereits mit dem Zika-Virus infiziert sein. Foto: Percio Campos
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Allein in Brasilien könnten bis zu 1,5 Millionen Menschen bereits mit dem Zika-Virus infiziert sein. Foto: Percio Campos

Das Zika-Virus verbreitet sich rasch in Lateinamerika. Die Gesundheitsminister der Region wollen auch über nationale Grenzen hinaus reagieren. Ein Treffen beschließt erste Maßnahmen.

Montevideo (dpa) - Lateinamerika will den Ausbruch des Zika-Virus koordiniert bekämpfen. Die Gesundheitsminister Südamerikas sowie ihre Amtskollegen aus Mexiko, Costa Rica und der Dominikanischen Republik haben auf einem Krisentreffen beschlossen, die wissenschaftlichen Verfahren zur Identifizierung des Virus zu vereinheitlichen.

Auch soll die Bekämpfung des Überträgers, der Mücke Aedes aegypti, über Grenzen hinweg geführt werden.

"Es gibt weder magische Lösungen noch einfache Antworten", erklärte Uruguays Gesundheitsminister Jorge Basso nach dem Treffen in Montevideo. Viel hänge vom Verhalten der Bevölkerung ab, weswegen die Informationskampagnen verstärkt werden sollen

Brasilien, das am stärksten betroffene Land mit bis zu 1,5 Millionen Zika-Erkrankungen, bot unter anderem die Ausbildung von Sanitätern an. Auch soll internationale Hilfe angefordert werden. Der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Castro teilte mit, sein Land habe bereits eine Zusammenarbeit mit der US-Gesundheitsbehörde CDC vereinbart, um unter anderem die Entwicklung eines Impfstoffes zu fördern.

Bislang ist der Zika-Erreger binnen weniger Monate in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Montag den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das Virus steht in dem Verdacht, Schädelfehlbildungen bei Embryonen auszulösen. Die Babys kommen mit zu kleinen Köpfen auf die Welt; eine geistige Behinderung ist meist die Folge. Normalerweise führen Zika-Infektionen nur zu grippeähnlichen Symptomen.

Bericht Gesundheitsministerium Brasilien, Port.

Bercht Nachrichtenportal TV-Sender Canal 10, Span.

Mitteilung PAHO, Engl.

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