Zeitung: Mysteriöser Bombenleger identifiziert

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Der mutmaßliche Bombenleger soll aus Tschetschenien stammen.

Kopenhagen - Ein seit dem Wochenende in Kopenhagen inhaftierter Bombenleger soll aus Tschetschenien stammen und in Belgien leben.

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Die dänische Zeitung “B.T.“ berichtete am Mittwoch, dass ein Amateurbox-Trainer in Lüttich den 24-Jährigen nach Polizeifotos wiedererkannt haben will. Der Mann mit einer Prothese am rechten Bein wurde am Freitag in einem Kopenhagener Park festgenommen, nachdem er zuvor in einer Toilette des “Hotels Jørgensen“ versehentlich eine kleine Sprengladung ausgelöst hatte.

Die Identität des Mannes, der jede Aussage verweigert, konnte danach von den Fahndern nicht geklärt werden. In dem Zeitungsbericht hieß es, dass sich der Boxtrainer Albert Syben völlig sicher sei, seinen einbeinige Ex-Schützling wiedererkannt zu haben. Die Polizei wollte die Angaben nicht kommentieren. Der Festgenommene hatte in Kopenhagen vor der Explosion auch ein Busticket von der dänischen Hauptstadt nach Brüssel gelöst. Er kaufte gleichzeitig an einem Postschalter Material zur Versendung von Päckchen. Als mögliche Erklärung galt die Absicht, den Sprengstoff per Post an die dänische Zeitung “Jyllands-Posten“ zu schicken. Sie hatte 2005 zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht.

Das führte einige Monate später zu massiven Straßenprotesten in islamischen Ländern mit mehr als 150 Toten.

dpa

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