Zahl der Toten nach Brand in Bukarester Club gestiegen

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Bei dem Feuerdrama in einer Disco in Bukarest sind über 40 Menschen ums Leben gekommen.

Bukarest - Acht Tage nach dem verheerenden Brand im Bukarester Musikclub „Colectiv“ ist die Zahl der Todesopfer auf 41 gestiegen. Das Unglück war Anlass für massive Straßenproteste, in deren Folge Ministerpräsident Victor Ponta am Mittwoch zurücktrat.

Viele Rumänen machen Korruption und damit die Regierung für das Unglück verantwortlich.

Zwei weitere Clubgäste erlagen am Samstagabend ihren schweren Verletzungen, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Sieben weitere waren in den früheren Stunden des Tages gestorben. Insgesamt waren es allein am Samstag neun neue Todesopfer.

Zwei Patienten starben kurz nach ihrer Ankunft im niederländischen Rotterdam, wohin sie aus Bukarest ausgeflogen worden waren, erklärte der Katastrophenschutz-Staatssekretär Raed Arafat. Eines dieser Opfer war italienischer Staatsbürger. Die anderen Opfer starben in Bukarest.

Am Samstag lagen noch 107 Verletzte in Bukarester Krankenhäusern, davon 48 in kritischem Zustand. Weil es in Rumänien nicht genügend Spezialbetten für Brandverletzte gibt, waren am Samstag jeweils acht Patienten nach Rotterdam und Brüssel gebracht worden sowie zwei nach Wien. Es wurde erwogen, weitere Patienten nach Norwegen und nach Finnland auszufliegen.

dpa

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