Mindestens fünf Tote

Todesfälle trüben Bilanz nach Katastrophenjahren am Everest

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Jedes Jahr versuchen Hunderte den Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt.

Kathmandu - 2015 wurden alle Everest-Expeditionen abgesagt, als ein starkes Erdbeben Teile Nepals zerstörte. Nun geht die erste Saison danach zu Ende: Viele Bergsteiger schaffen den Aufstieg, aber wieder lassen Menschen ihr Leben.

Meldungen über mindestens fünf Tote am höchsten Berg der Welt trüben die an diesem Mittwoch endende Klettersaison am Mount Everest. Das nepalesische Tourismusministerium bestätigte am Dienstag, dass die Leichen von zwei zuvor als vermisst gemeldeten Indern gefunden worden seien. Am Montag war ein weiterer Inder in der Nähe des Gipfels gestorben, am Samstag kamen eine Australierin und ein Niederländer während des Abstiegs ums Leben. Allerdings verzeichnet der Mount-Everest-Tourismus auch einen Erfolg: Nach zwei Jahren mit Naturkatastrophen haben wieder mehrere Hundert Menschen den Gipfel erreicht.

Besonders der Tod der Australierin Maria Strydom löste nun ein großes Medienecho aus. Sie hatte den Gipfel bereits erreicht, erlag aber während des Abstiegs der Höhenkrankheit. Die erfahrene Bergsteigerin hatte vor ihrem Aufbruch zum Mount Everest angekündigt, neben diesem auch die übrigen der sogenannten Seven Summits zu besteigen, die jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente.

Sie und ihr Mann würden die Expedition auch unternehmen, weil sie sich als Veganer ständig Fragen ausgesetzt sähen, ob sie mangelernährt seien. „Indem wir die sieben Gipfel besteigen, wollen wir beweisen, dass Veganer alles können“, hatte sie laut einem Blog-Eintrag der australischen Monash Business School gesagt, wo sie einen Lehrauftrag hatte. Ihr Mann, Robert Gropel, wurde nach ihrem Tod von Rettungseinheiten vom Berg geflogen.

Die Behörden zeigen sich mit der Saison insgesamt dennoch zufrieden. Nachdem zwei Jahre lang niemand den 8848 Meter hohen Gipfel zu Fuß erreicht hatte, haben in diesem Jahr alleine bis Dienstag bereits mehr als 450 Menschen den Aufstieg geschafft. „Rettungseinsätze und auch Todesopfer sind am Mount Everest nichts Ungewöhnliches“, sagte Ministeriumssprecher Gyanendra Shrestha der Deutschen Presse-Agentur. „Am Mittwoch geht die erste normale Everest-Saison seit drei Jahren zu Ende.“

Rettungsaktion nach Erdbeben: 19 Tote am Everest

Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest © afp
Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest © afp
Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
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Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest © afp
Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest
Nach Erdbeben: Rettungsaktion am Mount Everest © afp

Im vergangenen Jahr waren alle Everest-Expeditionen abgesagt worden, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,8 große Teile Nepals und auch das Basislager des Mount Everest verwüstet hatte. 19 Bergsteiger kamen damals ums Leben, zum ersten Mal seit Jahrzehnten stand kein Mensch auf dem Gipfel. Im Jahr zuvor starben 16 Menschen, als eine Lawine den gefährlichen Khumbu-Eisbruch verschüttete. Danach erreichte zwar die Chinesin Wang Jing den Gipfel, jedoch war ihr Aufstieg umstritten. Sie hatte sich in einem Helikopter über den verschütteten Khumbu-Eisbruch fliegen lassen und so den Gipfel erreicht.

dpa

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