Gerichte überlastet

New York drückt bei Wildpinklern ein Auge zu

New York - Urinieren auf der Straße, Alkohol in der Öffentlichkeit, Füße auf dem U-Bahn-Sitz: Wegen solcher Delikte wurde man bisher in New York oft automatisch festgenommen. Das ändert sich jetzt.

In New York sollen kleinere Delikte ab kommender Woche nicht mehr automatisch zu Festnahmen und Gerichtsverfahren führen. Die Reform erlaube es der "hart arbeitenden Polizei", sich auf die schweren Verbrechen zu konzentrieren, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag. Die Erleichterung gilt ab Montag für den Stadtteil Manhattan.

Die Staatsanwaltschaft des Bezirks erklärte, Täter von Bagatelldelikten wie Wildpinkeln würden nur noch dann festgenommen, wenn sie die öffentliche Sicherheit gefährdeten. Von der Maßnahme erhoffen sich die Behörden rund 10.000 weniger Festnahmen im Jahr - und damit auch eine deutliche Entlastung der Gerichte und Haftanstalten.

Die skurrilsten Gesetze im Ausland

Die skurrilsten Gesetze im Ausland

Stattdessen soll sich die Polizei nun stärker auf schwere Verbrechen wie Mord, Bandenkriminalität, Vergewaltigung und Raub konzentrieren. Die Zahl dieser Delikte war in New York im vergangenen Jahr angestiegen.

Wiz Khalifa - Öffentliches Urinieren

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

BVB feiert Ende des Finalfluchs

BVB feiert Ende des Finalfluchs

Bilder: So ausgelassen war die BVB-Pokalfeier 2017

Bilder: So ausgelassen war die BVB-Pokalfeier 2017

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare