"Sofort gefunkt"

Wilfried W. spricht im Höxter-Prozess über Ex-Frau

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Das sogenannte Horrorhaus von Höxter. 

Paderborn - Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter hat sich der Angeklagte Wilfried W. zum Verhältnis zu seiner Ex-Frau Angelika W. geäußert.

Der 47-Jährige schilderte am 14. Verhandlungstag vor dem Landgericht Paderborn, wie sich die beiden nach einer Bekanntschaftsanzeige 1999 zum ersten Mal getroffen hatten. "Es hat sofort gefunkt, wir haben bereits am ersten Tag Zukunftspläne geschmiedet", sagte Wilfried W. heute.

Bereits am nächsten Tag hätten die beiden beschlossen, zu heiraten. Erste Probleme habe es kurze Zeit nach der Trauung gegeben. Seine damalige Frau sei schnell eifersüchtig gewesen und habe ihn ständig kontrolliert.

Wilfried W. und Angelika W. sind wegen Mordes durch Unterlassen und mehrfacher Körperverletzung angeklagt. Über Jahre hinweg soll das Duo mehrere Frauen in das Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Die Angeklagten bezichtigen sich gegenseitig, die treibende Kraft gewesen zu sein.

dpa

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