WHO: Trotz Ebola-Rückgang noch keine Entwarnung

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Freiwilliger Helfer im liberischen Monrovia. Insgesamt hat die WHO seit Ausbruch der Epidemie vor mehr als Jahr bislang rund 25 500 Ebola-Infektionen und fast 10 600 Todesfälle registriert. Foto: Kay Nietfeld

Genf (dpa) - Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwar rückläufig, stellt jedoch immer noch eine erhebliche Gefahr dar.

Der im vergangenen August ausgerufene internationalen Gesundheitsnotfall müsse daher noch aufrechterhalten bleiben, erklärte der stellvertretende WHO-Generaldirektor Bruce Aylward in Genf. Dadurch kann die UN-Sonderorganisation weiter außerordentliche Maßnahmen zur Eindämmung und der Epidemie gutheißen - wie etwa den Einsatz noch nicht vollständig erprobter Medikamente oder Impfstoffe.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) teilte die Einschätzung. Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen gesunken sei, müsse der Notfall-Status bestehen bleiben. "Noch kontrollieren wir die Epidemie nicht", sagte der MSF-Abteilungsdirektor Sprecher Brice de la Vigne.

Aylward erklärte, die Zahl der Neuinfektionen sei in der vergangenen Woche in Guinea und Sierra Leone auf 30 gesunken. In Liberia sei seit mehreren Wochen kein neuer Fall mehr bekanntgeworden. Insgesamt hat die WHO seit Ausbruch der Epidemie vor mehr als Jahr bislang rund 25 500 Ebola-Infektionen und fast 10 600 Todesfälle registriert.

Ebola-Lagebericht der WHO

Audio-Datei der Pk

WHO zu Bruce Aylward

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