Welle überrollt Zuschauer bei Surfer-Wettbewerb

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Die Mavericks-Bucht gilt als einer der besten, aber auch schwierigsten Surfplätze der Welt.

Half Moon Bay/USA - Die Wucht einer gewaltigen Pazifikwelle hat zahlreiche Zuschauer eines Surfer-Wettbewerbs in Nordkalifornien umgeworfen.

Dabei wurden am Samstag mehr als ein Dutzend Menschen verletzt. Die Besucher des “Mavericks“ wurden nach Angaben des “San Francisco Chronicle“ am Samstagmorgen (Ortszeit) von der Woge überrascht, die plötzlich fünf Meter weit an Land schlug. Etwa 40 Zuschauer wurden von einer Betonmole gefegt und in die Uferfelsen geschleudert. Mindestens 16 Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Neben Platzwunden und Kratzern registrierten Rettungshelfer auch mehrere Knochenbrüche. Unklar ist, wie hoch die Welle war.

Nach Angaben von Zuschauern gab es am Vormittag aber zwölf Meter hohe Wogen an dem Strand. Einer der Surfer sprach sogar von 15-Meter-Wellen. Die Veranstalter erklärten, sie hätten die Zuschauer nicht warnen können, weil ihre Lautsprecheranlage nass geworden sei.

Die Behörden sperrten nach dem Unfall einige Bereiche des Strandes. Der nach der Bucht benannte internationale Wettbewerb ging weiter. Das Preisgeld von 50 000 Dollar (36 000 Euro) gewann der Südafrikaner Chris Bertish.

Zehn Meter hohe Wellen sind an diesem Teil der amerikanischen Pazifikküste nichts besonderes, auch 15 Meter hohe Wellen werden immer wieder registriert. Gerade in den ersten beiden Monaten des Jahres ist die Bucht, angeblich nach einem surfbegeisterten Schäferhund benannt, nach den Winterstürmen sehr beliebt. Das Areal gilt aber auch als gefährlich. Im Dezember 1994 starb der Surfprofi Mark Foo in den Wellen der Bucht.

dpa

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