Neuer Vogelgrippe-Fall in Mecklenburg-Vorpommern

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Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Mastputenbetrieb in Heinrichswalde desinfiziert ein Mann seinen LKW auf dem Gelände. Foto: Stefan Sauer

Schwerin (dpa) - In Mecklenburg-Vorpommern ist ein weiterer Fall der Vogelgrippe nachgewiesen worden. Das aus Südkorea nach Europa eingeschleppte Virus H5N8 sei im Landkreis Vorpommern-Rügen amtlich festgestellt worden, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Schwerin der Deutschen Presse-Agentur.

Welche und wie viele Tiere betroffen sind, wollte er zunächst nicht mitteilen. Weitere Einzelheiten will das Ministerium am Nachmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgeben. Die Geflügelpest ist auch für Menschen potenziell gefährlich.

Anfang November war die Vogelgrippe in einem Putenbetrieb in Heinrichswalde (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ausgebrochen. Rund 31 000 Mastputen mussten getötet werden, nachdem rund 2000 Tiere verendet waren.

Die Vogelgrippe hatte sich zuletzt in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien ausgebreitet. Das jetzt in Europa aufgetauchte Virus H5N8 war zuvor nur aus Asien bekannt. Experten vermuten, dass Wildgänse den Erreger verbreitet haben könnten. Eine Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems hatte am Donnerstag erklärt, die Viren seien möglicherweise im Osten Russlands auf Zugvögel übertragen worden. Der Erreger sei wahrscheinlich stafettenartig weitergegeben worden und so nach Europa gelangt.

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