Schon 18 Menschen gestorben

Istanbul: Weitere Todesopfer durch gepanschten Raki

Istanbul - Die Zahl der Todesopfer durch gepanschten Alkohol in der türkischen Millionenmetropole Istanbul ist weiter gestiegen. 18 Menschen seien inzwischen durch den selbst gebrannten Alkohol gestorben.

Dies meldete die Nachrichtenagentur Anadolu in der Nacht zu Sonntag. Inzwischen seien zudem 89 Verletzte in Krankenhäuser gebracht worden.

14 Tatverdächtige würden wegen Herstellung und Verkauf der tödlichen Getränke von der Polizei festgehalten. Die ersten Vergiftungsfälle traten Mitte Oktober ein.

Seitdem sorgt der Fall in der Türkei für großes Aufsehen. Wie die Nachrichtenagentur DHA berichtete, handelte sich bei den selbst gebrannten Alkohol um Schnaps, der als „bulgarischer Raki“ unter Marktpreisen angeboten wurde.

Illegal hergestellter Alkohol ist ein wiederkehrendes Problem in der Türkei, da regulär hergestellte alkoholische Getränke durch hohe Steuern relativ teuer sind. Vor allem in den Feriengebieten häuften sich in den vergangenen Jahren Todesfälle. Im April 2009 starben drei Lübecker Schüler während einer Klassenfahrt im südtürkischen Badeort Kemer, weil sie gepanschten Schnaps getrunken hatten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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