Weitere Anklagepunkte gegen Kino-Amokläufer

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Dem Kino-Attentäter James Holmes werden zehn  weitere Anklagepunkte vorgeworfen.

Washington - Rund zwei Monate nach dem Blutbad in einem US-Kino mit zwölf Toten hat die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen den mutmaßlichen Täter um zehn Punkte erweitert.

Details zu den neuen Vorwürfen drangen bei der Gerichtsverhandlung am Donnerstag in Centennial (Colorado) wegen einer Geheimhaltungsverfügung aber nicht nach außen, berichtete die Lokalzeitung „Denver Post“. Der 24-jährige James Holmes war nach dem Massaker bei der Premiere des aktuellen „Batman“-Films im Juli wegen der Ermordung von zwölf Menschen und Mordversuchs in mehr als 100 Fällen angeklagt worden.

Die Anklagebehörde gab ihre Bemühungen auf, ein aufschlussreiches Notizbuch einsehen zu dürfen, das Holmes nur Tage vor dem Amoklauf seiner Psychiaterin geschickt haben soll. Die Verteidigung war strikt dagegen und verwies auf den Schutz des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patienten. Der mutmaßliche Amokschütze sei am Donnerstag auch wieder selbst vor Gericht erschienen; erstmals nicht mehr mit den auffälligen orange-roten, sondern mit kurz geschorenen braunen Haaren, berichtete die Zeitung. Mit einer offiziellen Eröffnung des Prozesses wird nicht mehr in diesem Jahr gerechnet.

dpa

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