Weil Entlassung droht: Stahlarbeiter sperren Bosse ein

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In Frankreich haben Stahlarbeiter ihre Bosse eingesperrt.

Paris - Aus Protest gegen Entlassungen in einem französischen Stahlwerk haben Arbeiter vier ihrer Vorgesetzten über Nacht eingesperrt.

Die Fabrik in Fraisses südwestlich von Lyon, die zum schwedischen Unternehmen Akers gehört, soll wegen mangelnder Aufträge in Kürze geschlossen werden.

Verhandlungen über eine Abfindung für die 120 Beschäftigten scheiterten am Mittwochabend. Daraufhin ließen die Arbeitnehmer vier Manager nicht nach Hause gehen. Auch am Donnerstagmorgen wurde keine Einigung erzielt. Die Betriebsleitung werde erst weiter verhandeln, wenn die Eingeschlossenen freigelassen würden, hieß es in einer Erklärung, die vom Industrieministerium verbreitet wurde.

Darin wurde das Vorgehen der Belegschaft als absolut unverantwortlich verurteilt. Im Zuge der Wirtschaftskrise sind in Frankreich wiederholt Arbeitgeber von ihren entlassenen Beschäftigen eingesperrt worden. Gewöhnlich wurden sie nach wenigen Tagen unversehrt auf freien Fuß gesetzt.

dapd

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