Wegen Schulden Tod vorgetäuscht

Wien/Salzburg - Ein 47-jähriger Deutscher hat in Österreich versucht, dem Amt seinen Tod vorzutäuschen. Der Betrüger scheiterte allerdings an einer aufmerksamen Beamtin.

Der Mann aus dem hessischen Marburg, der in Henndorf bei Salzburg lebt, schickte eine gefälschte Sterbeurkunde an das Gemeindeamt seines Wohnortes. Am Telefon gab er sich als sein eigener Bruder aus. Wie Salzburger Medien berichteten, wollte der Mann seine 60 000 bis 70 000 Euro Schulden nicht zurückzahlen und in den USA ein neues Leben beginnen. Er scheiterte jedoch an der Aufmerksamkeit einer Beamtin, der auf der Sterbeurkunde die hohe Nummer aus dem Totenregister auffiel. Nach der fortlaufenden Zahl wären in Marburg mit knapp 80 000 Einwohnern in diesem Jahr bereits 600 Menschen gestorben. Ein Anruf in Marburg genügte, um den Mann weiterhin zu den Lebenden rechnen zu können.

dpa

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