Wasserkraftwerks-Unfall: Nachlässigkeit

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Das Unglück im südsibirischen Kraftwerk gilt als die schwerste Katastrophe in der russischen Energieversorgung seit Jahren.

Moskau - Nach dem verheerenden Unfall im größten Wasserkraftwerk Russlands im August könnten den Verantwortlichen strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Nachlässigkeit habe eine wesentliche Rolle gespielt, erklärte der Direktor der Sicherheitsbehörde Rostechnadsor, Nikolai Kutin, am Samstag bei der Vorstellung eines Berichts zu dem Unfall mit 75 Toten. Der Bericht erwähne dabei mehrere Personen, deren Entscheidungen offenbar zu dem Unglück beigetragen hätten.

In Sajano-Schuschenskaja in Sibirien war im August eine Turbine zerborsten, was zu Überflutungen und Kurzschlüssen führte, die das Kraftwerk lahm legten und für Dutzende Arbeiter den Tod bedeuteten.

AP

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