Washington: Wahrzeichen leiden unter Naturkatastrophen

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Das Washington Monument hat unter den Naturkatastrophen gelitten.

Washington - Nach dem Erdbeben und dem Hurrikan Irene an der amerikanischen Ostküste vor einem Monat muss das markante Wahrzeichen der US-Hauptstadt, das Washington Monument, grundlegend renoviert werden.

Der rund 169 Meter hohe Obelisk im Herzen der Stadt sei durch die Naturkatastrophen im August wesentliche stärker beschädigt worden, als zunächst angenommen, teilte der National Park Service am Montag (Ortszeit) mit. Es sei noch völlig offen, wann die Attraktion wieder für Besucher zugänglich sein werde.

Zunächst hatte am 23. August ein für die Ostküste ungewöhnlich heftiges Erdbeben der Stärke 5,8 den Giganten zum Wanken gebracht und dicke Löcher in seine hellen Außensteine gerissen. Dann rüttelte nur wenige Tage später Irene an dem höchsten Gebäude der Stadt und spülte Regenmassen durch die frischen Risse. Sie seien mittlerweile bis zu drei Zentimeter breit. “An zahlreichen Stellen, wo der Mörtel fehlt, dringt Tageslicht durch“, sagte Bob Vogel von der Parkbehörde der “Washington Post“ (Dienstag). Außerdem sei Schutt in der Basis des Denkmals entdeckt worden.

Ebenfalls am Montag veröffentlichte Videos zeigen, wie stark das 126 Jahre alte Denkmal zu Ehren des ersten US-Präsidenten George Washington bei dem Erdbeben wackelte und wie der Putz von den Wänden bröselte. Touristen stürmten hektisch die Treppe herunter, als sie der Gefahr gewahr wurden. Das Monument ist seitdem geschlossen.

dpa

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