Walfanggegner bekennt sich schuldig

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Peter Bethune.

Tokio - Der in Japan angeklagte neuseeländische Walfanggegner Peter Bethune hat sich vor Gericht schuldig bekannt. Nun drohen ihm 15 Jahre Haft.

Bethune räumte am Donnerstag ein, er sei ohne Erlaubnis an Bord des japanischen Walfängers “Shonan Maru 2“ gegangen. Außerdem gab der 45-Jährige zu, ein Messer bei sich gehabt zu haben. Auch den Anklagepunkt des Vandalismus gestand er ein, bestritt jedoch den Vorwurf der Körperverletzung. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Aktivisten der Organisation Sea Shepherd bis zu 15 Jahre Haft.

Nach Angaben von Sea Shepherd sprang Bethune im Februar in der Antarktis von einem Jet-Ski auf das Deck der “Shonan Maru 2“, um dem Kapitän eine Rechnung über drei Millionen Dollar (2,2 Millionen Euro) für die Zerstörung eines Sea-Shepherd-Bootes zu überreichen. Der Trimaran “Ady Gil“ war im Januar nach einer Kollision mit der “Shonan Maru 2“ untergegangen. Sea Shepherd versucht seit Jahren, die japanische Walfangflotte mit Schnellbooten zu behindern. 

DAPD 

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