Walfänger rammt  Tierschützer - Boot sinkt

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Das Schnellboot der Tierschützer, die "Ady Gil", ist in der Antarktis gesunken. 

Sydney - Nach der Kollision mit einem japanischen Walfänger ist das Schnellboot einer Tierschutzgruppe am Mittwoch im eisigen Wasser der Antarktis gesunken.

Walfanggegner sind in der Antarktis am Mittwoch mit einem Boot der japanischen Walfangflotte kollidiert. Das Schnellboot “Ady Gil“ sei durch das japanische Begleitschiff “Shonan Maru 2“ schwer beschädigt worden und drohe zu sinken, berichtete die Organisation “Sea Shepherd“. Die sechs Aktivisten an Bord - ein Niederländer, ein Australier und vier Neuseeländer - seien von einem zweiten “Sea Shepherd“-Schiff gerettet worden.

Walfänger und -gegner gaben sich gegenseitig die Schuld an der Kollision. “Sea Shepherd“ sprach von einer “unprovozierten Attacke“. Die beiden Schiffe hätten ohne Fahrt voreinander gelegen, als die Japaner plötzlich vorgeprescht seien und einen Teil des Bugs der “Ady Gil“ abgerissen hätten. Nach Darstellung des japanischen Walforschungsinstituts fuhren die Aktivisten dagegen absichtlich direkt vor die “Shonan Maru 2“. Die Crew habe noch versucht, das Boot mit Wasserwerfern fernzuhalten.

Die Aktivisten versuchen, den weltweit umstrittenen Walfang in der Antarktis zu stoppen. Die Japaner jagen die Tiere offiziell “zu Forschungszwecken“. “Sea Sheperd“ hat derzeit nach eigenen Angaben 77 Mitglieder aus 16 Ländern auf Schiffen in der Region.

dpa

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