Noch nicht alle Orte erreicht

Waldbrand in Portugal: Weitere Todesopfer befürchtet

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Es ist der Waldbrand mit den meisten Todesopfern in Portugal seit Beginn der Aufzeichnungen. Foto: Peter Kneffel

Lissabon (dpa) - Bei einem der schlimmsten Waldbrände in der Geschichte Portugals ist die Zahl der Todesopfer auf 64 gestiegen. Das teilte die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa am Montagabend mit.

Noch immer seien Hunderte Rettungskräfte in der Region Pedrógão Grande im Einsatz, wie es weiter hieß.

Einige betroffene Dörfer konnten wegen der Flammen zunächst nicht erreicht werden, weshalb mit weiteren Opfern gerechnet wurde. Es ist der Waldbrand mit den meisten Todesopfern in Portugal seit Beginn der Aufzeichnungen. Noch immer sind wegen starker Winde und Temperaturen von rund 30 Grad die Flammen nicht gebannt.

Das Feuer war am Samstag im bergigen und waldreichen Kreis Pedrógão Grande 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon laut Polizei nach einem Blitzschlag in einem Baum ausgebrochen. Wegen heftiger Winde breitete es sich rasch aus und wurde vor allem für Autofahrer auf einer Nationalstraße zur Todesfalle, als das Feuer ihre Wagen einschloss. Hunderte von Tieren starben, Dutzende Häuser wurden zerstört.

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