Untersuchung: Wälder lassen sich wiederherstellen

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Laut einer neuen Untersuchung ließen sich die Funktionen der Wälder für die Menschen und das Klima wiederherstellen.

London - Der Mensch hat in den vergangenen beiden Jahrhunderten mehr als die Hälfte der Wälder der Erde zerstört. Über eine Milliarde Hektar ließen sich jedoch erfolgreich wieder aufforsten.

Laut einer neuen Untersuchung der Initiative The Global Partnership on Forest Landscape Restoration ließe sich mehr als die Fläche Kanadas wieder aufforsten. Damit könnten der Atmosphäre bis 2030 insgesamt 70 Gigatonnen Kohlendioxid (CO2) erspart bleiben, berichtete die Naturschutzorganisation Global Partnership on Forest Restoration (GPFLR) am Donnerstag in London. Ebenso viel spare eine Vermeidung der weiteren Waldzerstörung. Allein aus dem Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas gelangten 2007 rund 32 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft.

Lesen Sie hier den Bericht nach:

Forset Landscape Restoration

Wälder bedeckten einst 60 Prozent der Landfläche der Erde. Heute sind es weniger als 30 Prozent, wie die Weltnaturschutzunion IUCN betonte. Rund sechs Prozent der Landfläche der Erde, das ist rund ein Fünftel der verlorenen Wälder ließen sich erfolgversprechend aufforsten. Schuld an der Waldzerstörung ist vor allem der Mensch, der Wälder als Baustoff abholzt oder weil er die Fläche landwirtschaftlich nutzen will.

Funktionen der Wälder lassen sich wiederherstellen

Die ursprünglichen Wälder ließen sich zwar nicht wiederherstellen, viele ihrer Funktionen jedoch schon, betonte die GPFLR. “Wir wissen, wie man Wälder aufforstet und nachhaltig macht“, sagte der GPFLR-Vorsitzende Tim Rollinson. “Wir wissen auch, wo wir das machen sollten, also sollten wir damit zügig anfangen.“ Nach einer ebenfalls in London vorgestellten Studie des World Resources Institute verlieren weltweit etwa eine Milliarde Hektar Wald zunehmend ihre ökologische Leistungsfähigkeit. “Wälder leisten uns so lebenswichtige Dienste wie etwa sauberes Wasser und frische Luft, dass wir nur gewinnen können, wenn wir sie wieder ins Leben holen“, betonte IUCN-Umweltdirektor Stewart Maginnis. “Wir müssen die Wälder schützen, die wir noch haben, und wieder aufforsten, was wir verloren haben.“

dpa

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